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Epoxidharz für Garage Anleitung

Epoxidharz in der Garage Schritt für Schritt auftragen

Ein Epoxidharzboden in der Garage ist machbar, wenn Sie die Reihenfolge kennen und sauber arbeiten. Der größte Teil des Erfolgs steckt in der Vorbereitung und im richtigen Anmischen, nicht im Auftragen selbst. In unserem Fachhandel in der Löffelholzstraße in Nürnberg liefern wir Ihnen das passende System und gehen die einzelnen Schritte mit Ihnen durch. Diese Anleitung zeigt den Ablauf von der Planung bis zur Pflege, damit Sie wissen, was auf Sie zukommt, und Ihr Boden am Ende dicht, hart und gleichmäßig wird.

Bevor Sie loslegen: Planung und Material

Eine gute Vorbereitung spart später Ärger. Legen Sie sich alles bereit, was Sie brauchen, also Grundierung, Epoxidbeschichtung, bei Bedarf Versiegelung und Granulat, dazu Rolle, Rakel, Stachelwalze, Rührquirl und Mischbehälter. Achten Sie auf die Temperatur, denn Epoxid braucht es weder zu kalt noch zu feucht, und sorgen Sie für Belüftung. Planen Sie genug Zeit am Stück ein, da die Schichten aufeinander folgen. Wie viel Material Ihre Garage braucht, rechnen wir vorab mit Ihnen aus, damit Ihnen mittendrin nichts ausgeht.


Schritt eins: Untergrund prüfen und vorbereiten

Jetzt kommt der wichtigste Teil. Prüfen Sie, ob der Beton trocken und tragfähig ist, eine Folienprobe zeigt Restfeuchte zuverlässig. Entfernen Sie die dichte Zementhaut sowie Öl, Fett und Schmutz, sonst haftet nichts. Je nach Zustand schleifen oder fräsen Sie die Oberfläche an, bis ein saugfähiger Grund frei liegt. Ausbrüche und Risse füllen Sie mit Reparaturmörtel und lassen sie aushärten. Zum Schluss saugen Sie den Boden gründlich ab. Erst dieser saubere, raue Untergrund macht den ganzen Aufbau haltbar.


Schritt zwei: Grundierung auftragen

Auf den vorbereiteten Beton kommt die Grundierung. Sie zieht in die Oberfläche ein, verfestigt sie und sorgt dafür, dass die Beschichtung haftet, bei Restfeuchte in einer feuchtetoleranten Variante. Tragen Sie die Grundierung gleichmäßig mit der Rolle auf und arbeiten Sie sie in stark saugende Stellen ein, ohne Pfützen stehen zu lassen. Danach lassen Sie sie innerhalb des angegebenen Fensters ablüften. Halten Sie die Trocknungszeit ein, bevor es weitergeht. Die genauen Zeiten für Ihr Produkt finden Sie im Merkblatt, das wir Ihnen mitgeben.

Schritt drei: Epoxidharz richtig anmischen

Epoxid härtet durch die Reaktion von Harz und Härter, deshalb muss das Mischen stimmen. Geben Sie den Härter vollständig zum Harz und halten Sie das im Merkblatt angegebene Verhältnis exakt ein. Rühren Sie mit dem Quirl gründlich durch, bis die Masse schlierenfrei ist, und füllen Sie sie zum Umtopfen in einen sauberen Behälter, um Reste an Rand und Boden zu erfassen. Mischen Sie nur so viel an, wie Sie innerhalb der Topfzeit verarbeiten können, denn danach beginnt das Material anzuziehen.


Schritt vier: auftragen, einstreuen und versiegeln

Verteilen Sie die Beschichtung zügig mit Rakel und Rolle in gleichmäßiger Schichtdicke und entlüften Sie sie mit der Stachelwalze. Soll der Boden rutschfest werden, streuen Sie das Granulat in die noch frische Schicht ein. Oft ist eine zweite Lage sinnvoll, um eine gleichmäßig deckende Fläche zu erreichen, dabei das Zeitfenster zwischen den Gängen beachten. Zum Abschluss kommt bei Bedarf die Versiegelung, die das Granulat einbindet und die Oberfläche schützt. Arbeiten Sie immer von der hinteren Ecke zur Tür hin.


Aushärten, erste Nutzung und Pflege

Nach dem Auftragen braucht der Boden Ruhe zum Aushärten. Begehbar ist er meist nach etwa einem Tag, voll belast- und befahrbar oft erst nach mehreren Tagen, in einer kühlen Garage entsprechend später. Fahren Sie nicht zu früh auf, sonst entstehen Abdrücke. Ist der Boden ausgehärtet, pflegen Sie ihn einfach, indem Sie ihn kehren und feucht mit einem milden Mittel wischen. So bleibt die Fläche lange schön. Die genauen Aushärtezeiten für Ihr System nennen wir Ihnen, damit Sie nichts überstürzen.

Kontakt

HBS Handel. Bau. Service


Löffelholzstraße 35

90441 Nürnberg


Telefon: 0911 54 02 60 79

E Mail: info@hbs-fachhandel.com

FAQ


Bei welcher Temperatur sollte ich Epoxidharz auftragen?

Epoxidharz mag es weder zu kalt noch zu feucht. Die meisten Systeme verlangen eine Mindesttemperatur von Boden und Raum, oft im Bereich von etwa zehn bis fünfzehn Grad aufwärts, und eine nicht zu hohe Luftfeuchte. Bei Kälte härtet das Harz langsamer oder unvollständig aus, bei zu hoher Feuchte kann die Oberfläche stören. Die genauen Werte stehen im Merkblatt Ihres Produkts. Gerade in einer unbeheizten Garage lohnt sich der richtige Zeitpunkt im Jahr. Sagen Sie uns Ihre Bedingungen, dann sagen wir Ihnen, ob sie passen.


Wie lange dauert es, eine Garage mit Epoxidharz zu beschichten?

Das hängt von Fläche und Aufbau ab, planen Sie aber eher in Tagen als in Stunden. Die reine Arbeitszeit pro Schicht ist überschaubar, doch zwischen Vorbereitung, Grundierung, Beschichtung, eventueller zweiter Lage und Versiegelung liegen jeweils Trocknungszeiten. Dazu kommt das Aushärten am Ende. Für eine normale Garage sollten Sie mehrere Tage einrechnen, in denen der Boden nicht voll genutzt wird. Wenn Sie uns die Größe Ihrer Garage nennen, schätzen wir den zeitlichen Ablauf mit Ihnen ab, damit Sie realistisch planen können.


Was passiert, wenn ich die Topfzeit überschreite?

Dann lässt sich das Material nicht mehr sauber verarbeiten. Nach der Topfzeit beginnt die Reaktion das Harz anzudicken, es zieht Fäden, lässt sich nicht mehr gleichmäßig verteilen und ergibt eine unschöne, fehlerhafte Oberfläche. Im schlimmsten Fall härtet es schon im Eimer aus. Deshalb mischen Sie immer nur so viel an, wie Sie zügig auftragen können, und arbeiten ohne lange Pausen. Wie lang Ihre Topfzeit ist, hängt von Produkt und Temperatur ab und steht im Merkblatt, das wir Ihnen mitgeben.


Brauche ich für die Garage zwei Schichten Epoxidharz?

Häufig ja. Eine zweite Schicht sorgt für eine gleichmäßig deckende Fläche und eine ausreichende Schichtdicke, die der Belastung in der Garage standhält. Gerade auf saugendem Beton oder bei kräftigen Farbtönen wirkt eine Lage oft noch ungleichmäßig. Ob und wie viele Schichten Ihr System braucht, hängt vom Produkt und vom Untergrund ab. Wichtig ist, das Zeitfenster zwischen den Gängen einzuhalten. Wir sagen Ihnen, wie Ihr Aufbau aussehen sollte, und rechnen die Menge für die nötigen Schichten gleich mit ein.


Was sind die häufigsten Fehler beim Epoxidharz auftragen?

Die häufigsten Fehler passieren vor dem eigentlichen Auftragen. Dazu zählen eine unzureichende Untergrundvorbereitung, also Zementhaut oder Öl nicht entfernt, ein zu feuchter Beton ohne Folienprobe, ein falsches Mischverhältnis und zu viel auf einmal angemischtes Material, das die Topfzeit überschreitet. Auch zu niedrige Temperaturen und ungleichmäßiges Auftragen führen zu Problemen. Die meisten davon lassen sich mit etwas Vorbereitung vermeiden. Kommen Sie vor dem Start bei uns vorbei, dann gehen wir die kritischen Punkte mit Ihnen durch.

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