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Küche streichen ohne Fettflecken
Küche streichen ohne Fettflecken, so bleibt die Wand sauber und gleichmäßig
Eine Küche ist kein normaler Wohnraum. Dampf, Fett und Temperaturwechsel setzen sich auf Wänden und Decken ab, oft unsichtbar, bis du streichst. Dann passiert das Typische. Die neue Farbe perlt stellenweise ab, bildet Krater, trocknet fleckig oder nach ein paar Tagen kommen Schatten wieder durch. Wenn du die Küche streichen willst ohne Fettflecken, brauchst du zuerst eine saubere Basis, danach einen passenden Sperr und Haftaufbau und zum Schluss eine Innenfarbe, die Reinigung verträgt. Im HBS Fachhandel in Nürnberg bekommst du dafür das richtige System und eine Empfehlung, die zu deiner Küche passt.

Warum Fett beim Streichen so viele Probleme macht
Fett wirkt wie ein Trennfilm. Es verhindert Haftung und sorgt dafür, dass wasserbasierte Farbe nicht gleichmäßig anzieht. Dazu kommen Kochdünste, die sich besonders über Herd und Arbeitsplatte ablagern, oft auch an der Decke. Wenn du darüber einfach streichst, kann der Anstrich später abblättern oder du siehst wieder dunkle Stellen. Manche Flächen wirken nach dem Streichen sogar schlimmer, weil die neue Farbe den Unterschied zwischen sauberen und belasteten Zonen erst sichtbar macht.
Reinigung, der wichtigste Schritt vor jedem Anstrich
Ohne gründliche Entfettung funktioniert kein System dauerhaft. Die Wand muss nicht nur optisch sauber sein, sie muss fettfrei sein. Dazu braucht es einen geeigneten Reiniger, sauberes Nachwaschen und vor allem Zeit zum Trocknen. Wenn du nur kurz drüberwischst, bleibt der Film trotzdem drauf. Besonders kritisch sind die Bereiche über dem Kochfeld, neben der Dunstabzugshaube, um Steckdosen und an Griffzonen. Wenn du nach der Reinigung mit der Hand über die Wand gehst und sie fühlt sich schmierig an, ist sie noch nicht bereit für Grundierung und Farbe.
Untergrund prüfen, denn Küchenwände sind oft Mischflächen
In vielen Küchen gibt es alte Dispersionsfarbe, Stellen mit Lack, vielleicht noch Reste von Kleister, Spachtelstellen oder eine alte Rauhfaser. Solche Mischuntergründe reagieren beim Streichen unterschiedlich, und genau daraus entstehen Flecken und Wolken. Kreidende Altanstriche müssen gefestigt werden, lose Tapetenstellen gehören runter. Wenn die Wand bereits Wasserflecken oder Nikotinspuren hat, ist das zusätzlich ein Thema, weil diese Verfärbungen später durchschlagen können. Eine kurze Prüfung spart dir hier sehr viel Nacharbeit.
Sperrgrund und Haftgrund, wenn Fett und Flecken sicher weg sollen
Nach dem Entfetten kommt der Schritt, der häufig unterschätzt wird. Eine geeignete Grundierung sorgt dafür, dass die Fläche gleichmäßig saugt und dass die neue Beschichtung haftet. Bei hartnäckigen Verfärbungen oder Bereichen, die trotz Reinigung noch kritisch sind, hilft eine Absperrung, damit nichts durchkommt. In manchen Fällen ist ein haftvermittelnder Grund sinnvoll, vor allem wenn alte, glatte Beschichtungen vorhanden sind. Im HBS Fachhandel bekommst du die passende Produktauswahl, je nachdem ob du auf Putz, alter Farbe oder auf problematischen Bereichen arbeitest.
Die richtige Küchenfarbe, damit Reinigen möglich bleibt
In der Küche muss die Oberfläche abwischbar sein, sonst sieht sie schnell speckig aus oder nimmt Spritzer dauerhaft an. Eine robuste Innenfarbe mit guter Reinigungsfähigkeit ist hier sinnvoll, ohne dass die Wand wie Plastik glänzen muss. Wichtig ist die Balance zwischen Optik und Belastbarkeit. Sehr matte Farben sehen modern aus, sind aber je nach Qualität empfindlicher. Ein hochwertiges matt oder stumpfmatt kann in vielen Küchen funktionieren, wenn es dafür ausgelegt ist und wenn du sauber grundiert hast. Wer sehr häufig feucht wischt, sollte über eine strapazierfähigere Oberfläche nachdenken, damit du nicht nach kurzer Zeit wieder nachstreichen musst.
Streichtechnik in der Küche, so vermeidest du neue Flecken und Ansätze
Küchen haben viele Unterbrechungen, Schränke, Fliesen, Ecken, Fenster, dadurch entstehen schnell Ansatzkanten. Arbeite Fläche für Fläche und schließe immer nass an. Vermeide Pausen mitten in der Wand, weil die Farbe sonst anzieht und du beim Weiterrollen Streifen oder dunkle Übergänge bekommst. Achte auch darauf, nicht zu trocken zu rollen. Eine gleichmäßige Materialmenge sorgt dafür, dass der Film geschlossen wird. Wenn du stark von dunkel auf hell wechselst, kann ein zweiter Anstrich sinnvoll sein, weil du dann nicht im ersten Durchgang zu sehr drücken musst.
Kontakt
HBS Handel. Bau. Service
Löffelholzstraße 35
90441 Nürnberg
Telefon: 0911 54 02 60 79
E-Mail: info@hbs-fachhandel.com
FAQ
Kann ich Küchenwände einfach überstreichen, wenn sie nur leicht fettig wirken?
Leicht fettig reicht schon, um Probleme zu machen. Farbe haftet dann schlechter und trocknet ungleichmäßig, besonders über dem Herd. Eine gründliche Entfettung ist deshalb fast immer nötig, bevor du grundierst und streichst. Wenn du dir nicht sicher bist, lohnt es sich, die kritischen Bereiche gezielt zu prüfen und nicht einfach loszulegen.
Welche Grundierung brauche ich, damit Fettflecken nicht wieder sichtbar werden?
Nach dem Reinigen ist eine Grundierung sinnvoll, die den Untergrund stabilisiert und die Saugfähigkeit ausgleicht. Wenn Verfärbungen vorhanden sind, kann zusätzlich eine Absperrung nötig sein, damit nichts durchschlägt. Welche Variante passt, hängt davon ab, ob du auf Putz, alter Dispersionsfarbe oder einer glatten Beschichtung arbeitest. Im HBS Fachhandel bekommst du die passende Empfehlung anhand deines Untergrunds.
Welche Farbe eignet sich in der Küche, damit man sie abwischen kann?
In der Küche ist eine robuste Innenfarbe sinnvoll, die Reinigung verträgt und eine stabile Oberfläche bildet. Je nach Nutzung kann matt oder stumpfmatt funktionieren, wenn die Qualität stimmt. Bei häufigem Wischen ist eine strapazierfähigere Oberfläche oft besser, damit keine glänzenden Laufspuren entstehen. Wichtig ist, dass Farbe, Grundierung und Auftrag zusammenpassen.
Warum bekomme ich beim Streichen in der Küche manchmal Krater oder Abperleffekte?
Das sind typische Zeichen für Restfett oder silikonartige Rückstände auf der Wand. Die Farbe kann dann nicht gleichmäßig benetzen, sie zieht sich zusammen und bildet Fehlstellen. In so einem Fall hilft meist nur, noch einmal gründlich zu entfetten, sauber nachzuwaschen und danach passend zu grundieren. Punktuelles Nachrollen bringt selten ein gutes Ergebnis, wenn die Ursache nicht beseitigt ist.
Muss ich in der Küche immer zweimal streichen?
Nicht immer, aber oft ist es die sauberere Lösung, vor allem bei starken Farbwechseln oder wenn der Untergrund unruhig ist. Ein erster Anstrich baut die Fläche auf, der zweite sorgt für gleichmäßige Deckung und bessere Optik. Wenn du gut reinigst, richtig grundierst und eine hochwertige Farbe verwendest, kannst du den Aufwand reduzieren und bekommst trotzdem eine Wand, die im Küchenalltag stabil bleibt.
