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Silikatfarbe richtig streichen mit Grundierung

Mineralisch, diffusionsoffen, dauerhaft: Silikatfarbe richtig streichen mit passender Grundierung

Silikatfarbe ist eine starke Lösung, wenn Wände wirklich atmungsaktiv bleiben sollen und der Anstrich nicht nach wenigen Jahren kreidet oder abblättert. Genau deshalb wird sie bei mineralischen Putzen, Altbauten und Fassaden in Nürnberg und der Region so oft eingesetzt. Der Haken ist: Silikatfarbe verzeiht keine Abkürzungen. Ohne passende Grundierung und sauberen Untergrundaufbau wird aus der Profi-Lösung schnell ein fleckiger, sandender Anstrich. HBS Bau sorgt dafür, dass System, Untergrund und Verarbeitung zusammenpassen und der Anstrich dauerhaft funktioniert.

Wann Silikatfarbe die richtige Wahl ist und wann nicht

Silikatfarbe spielt ihre Vorteile aus, wenn der Untergrund mineralisch ist, zum Beispiel Kalkzementputz, Kalkputz oder mineralische Altbeschichtungen. Dann verbindet sie sich nicht nur oberflächlich, sondern reagiert mit dem Untergrund und wird besonders widerstandsfähig. Auf dichten Dispersionsfarben, Lackschichten oder organischen Untergründen funktioniert das Prinzip nicht zuverlässig. Wer hier einfach Silikat drüber streicht, riskiert Haftungsprobleme, Flecken und ungleichmäßige Flächen. Darum entscheidet am Anfang immer die Frage, was wirklich auf der Wand ist und ob der Untergrund tragfähig und mineralisch genug für ein Silikatsystem ist.


Untergrund prüfen und vorbereiten, damit der Anstrich nicht fleckig wird

Der wichtigste Schritt ist die Untergrundprüfung. Kreidende Flächen müssen verfestigt werden, lose Schichten gehören runter, Sinterhaut auf neuem Putz muss entfernt oder korrekt behandelt werden. Auch Ausbesserungen, Spachtelstellen und unterschiedliche Saugfähigkeit sind ein häufiger Grund für Wolkenbildung, weil Silikatfarbe sehr direkt auf den Untergrund reagiert. Wenn die Fläche ungleichmäßig saugt, sieht man das später im Farbton und in der Struktur. HBS Bau gleicht solche Unterschiede sauber aus, damit die Silikatfarbe nicht gegen den Untergrund arbeitet, sondern ihn schützt und optisch ruhig bleibt.


Welche Grundierung zu Silikatfarbe passt und warum das entscheidend ist

Bei Silikatfarbe ist Grundierung nicht einfach nur ein Voranstrich, sondern ein Teil des Systems. Auf stark saugenden oder sandenden Untergründen braucht es eine silikatische Grundierung, die verfestigt und die Saugfähigkeit angleicht. Auf gleichmäßig mineralischen Flächen kann ein passender Grundierauftrag dafür sorgen, dass die Silikatfarbe gleichmäßig anzieht und nicht streifig wird. Wird hier die falsche Grundierung eingesetzt, zum Beispiel eine dichte Haftbrücke ohne Systembezug, kann die Dampfdiffusion leiden oder die Verbindung zum Untergrund schwächer werden. HBS Bau wählt die Grundierung so, dass Untergrund, Silikatfarbe und gewünschte Schutzwirkung technisch zusammenpassen.

Silikatfarbe richtig streichen, so wird die Fläche gleichmäßig und haltbar

Silikatfarbe wird nicht wie irgendeine Innenfarbe verarbeitet. Mischverhältnis, Werkzeug, Saugverhalten und Zeitfenster sind entscheidend, damit die Fläche gleichmäßig wird. Zu dicke Schichten, falsches Nachrollen oder Arbeiten in der Antrocknung führen schnell zu Ansätzen und Glanzunterschieden. Auch Wetter und Raumklima spielen eine Rolle, weil Silikatfarbe anders reagiert als klassische Dispersionsfarbe. Wenn sauber im System gearbeitet wird, entsteht eine matte, ruhige Oberfläche, die nicht speckig wird, gut trocknet und langfristig stabil bleibt, gerade an stark beanspruchten Fassaden und in Treppenhäusern.


Typische Fehler bei Silikatfarbe und wie man sie von Anfang an verhindert

Viele Probleme entstehen durch falsche Erwartungen und fehlende Vorbereitung. Ein häufiger Fehler ist das Streichen auf alten Dispersionsresten, die nur teilweise entfernt wurden. Ebenso kritisch sind ungleichmäßig grundierte Flächen, weil die Silikatfarbe dann unterschiedlich einzieht und wolkig wird. Auch zu frühes Überstreichen, zu schnelle Trocknung durch Zugluft oder direkte Sonne und falsche Werkzeuge führen zu sichtbaren Ansätzen. HBS Bau arbeitet hier mit einem klaren Ablauf, damit der Anstrich nicht nur beim Abnehmen der Abklebebänder gut aussieht, sondern auch nach dem ersten Winter noch sauber wirkt.


Warum sich professionelle Ausführung bei Silikatsystemen wirtschaftlich lohnt

Silikatfarbe ist kein Bereich für Versuch und Irrtum, weil Korrekturen schnell aufwendig werden. Wenn ein Anstrich fleckig ist oder nicht richtig bindet, hilft oft nicht einfach ein weiterer Anstrich, sondern eine erneute Untergrundbearbeitung. Das kostet Zeit, Material und im bewohnten Objekt auch Nerven. Mit HBS Bau bekommst du eine saubere Untergrundbewertung, den passenden Grundierungsaufbau und eine Verarbeitung, die auf Dauer ausgelegt ist. Das reduziert Nacharbeiten, schützt die Bausubstanz und sorgt für einen ruhigen, hochwertigen Eindruck, innen wie außen.

Kontakt

HBS Handel. Bau. Service

Löffelholzstraße 35

90441 Nürnberg


Telefon: 0911 54 02 60 79

E Mail: info@hbs-fachhandel.com

FAQ


Kann ich Silikatfarbe auf alter Dispersionsfarbe streichen?

In den meisten Fällen ist das keine gute Idee, weil Silikatfarbe mineralischen Untergrund braucht, um zuverlässig zu binden. Wenn unter der Oberfläche noch dichte Dispersionsschichten sitzen, kann die Silikatfarbe ungleichmäßig anziehen oder später Haftungsprobleme zeigen. Manchmal ist eine vollständige Entfernung nötig, manchmal reicht eine klare Systementscheidung, je nachdem, wie dick und wie tragfähig die Altbeschichtung ist. HBS Bau prüft das vor Ort und stellt den Aufbau so ein, dass das Ergebnis technisch sicher wird.


Welche Grundierung brauche ich für Silikatfarbe?

Das hängt vom Untergrund ab, vor allem von Saugfähigkeit und Festigkeit. Sandende, kreidende oder stark saugende Flächen brauchen eine silikatische Grundierung zur Verfestigung und zum Egalisieren. Auf gleichmäßigen mineralischen Putzen geht es eher darum, ein ruhiges Saugverhalten herzustellen, damit die Silikatfarbe gleichmäßig trocknet und nicht wolkig wird. Wichtig ist, dass Grundierung und Silikatfarbe als System zusammenpassen, sonst entstehen optische und technische Probleme, die später teuer werden.


Warum wird Silikatfarbe fleckig oder wolkig?

Meist liegt es an ungleichmäßigem Untergrund oder an einem ungleichmäßigen Grundierbild. Spachtelstellen, Ausbesserungen und unterschiedliche Putzbereiche saugen verschieden stark, dadurch zieht die Farbe ungleichmäßig ein und der Ton kippt. Auch Verarbeitung in der Antrocknung, falsches Nachrollen oder zu dicke Schichten können Wolken erzeugen. Mit sauberer Vorbereitung, passender Grundierung und gleichmäßigem Auftrag wird die Fläche deutlich ruhiger.


Wie lange muss Grundierung trocknen, bevor Silikatfarbe drauf darf?

Die Trocknungszeit hängt von Produkt, Untergrund, Temperatur und Luftfeuchte ab. Mineralische Untergründe können je nach Saugverhalten sehr schnell wirken und trotzdem in der Tiefe noch feucht sein. Wer zu früh überstreicht, riskiert ungleichmäßiges Anziehen und Streifen. HBS Bau richtet die Abläufe nach realen Bedingungen auf der Baustelle aus, damit die nächste Schicht nicht zu früh kommt und der Aufbau stabil bleibt.


Ist Silikatfarbe auch für Innenräume sinnvoll?

Ja, wenn der Untergrund passt und ein mineralischer, diffusionsoffener Aufbau gewünscht ist. In Altbauten, Treppenhäusern oder auf mineralischen Putzen kann Silikatfarbe ein sehr ruhiges, mattes und dauerhaftes Ergebnis liefern. Entscheidend ist, dass der Untergrund mineralisch ist und dass Grundierung und Farbe im System gewählt werden. So bleibt die Oberfläche atmungsaktiv, wirkt hochwertig und hält im Alltag deutlich länger als viele Standardanstriche.

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