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Werkstattboden & Industrieboden Beschichtung

Ein widerstandsfähiger Boden, der Öl, Last und Reinigung wegsteckt

In einer Werkstatt oder einem Industriebetrieb muss der Boden am meisten aushalten und wird trotzdem oft vernachlässigt. Roher Beton saugt Öl auf, staubt, lässt sich schlecht reinigen und bekommt mit der Zeit Risse. Eine fachgerechte Beschichtung macht daraus eine dichte, belastbare Fläche, die Sie leicht sauber halten und die dem täglichen Betrieb standhält. Wir stellen für Werkstätten und Produktionshallen in Nürnberg und der Region das passende System zusammen, von der Grundierung bis zur Deckschicht, abgestimmt auf die Belastung, die bei Ihnen wirklich auftritt.

Aus staubendem Beton wird eine dichte, pflegeleichte Fläche

Unbeschichteter Beton gibt ständig feinen Staub ab, der sich auf Maschinen und Werkstücken absetzt, und einmal eingedrungenes Öl bekommt man kaum wieder heraus. Eine geschlossene Beschichtung ändert das grundlegend. Die Oberfläche wird dicht, sodass Flüssigkeiten nicht mehr einziehen, sondern abgewischt werden können, und der Boden lässt sich mit Maschine oder Hochdruckreiniger säubern. Zugleich wirkt eine helle, gleichmäßige Fläche freundlicher und reflektiert das Licht besser. So gewinnen Sie an Sauberkeit, Sicherheit und Werterhalt, ohne den Boden ständig nachbessern zu müssen.


Epoxidharz oder Polyurethan, je nach Belastung

Die Wahl des Bindemittels bestimmt, wie sich der Boden später verhält. Epoxidharz ist besonders hart, druckfest und beständig gegen viele Chemikalien, weshalb es in Werkstätten und Lagern am häufigsten zum Einsatz kommt. Polyurethan bleibt etwas elastischer, verträgt Temperaturwechsel besser und kann feine Risse überbrücken, was bei stark schwankenden Bedingungen von Vorteil ist. Oft werden beide Systeme kombiniert, etwa eine Epoxidgrundschicht mit einer widerstandsfähigen Deckversiegelung. Wir sagen Ihnen, welches Harz zu Ihrer Nutzung passt, statt Ihnen pauschal eine einzige Lösung anzubieten.


Der Untergrund entscheidet über die Haltbarkeit

Eine Beschichtung ist immer nur so gut wie der Boden darunter. Der Beton muss tragfähig, ausreichend trocken und frei von der oberflächlichen Zementschlämme sein, sonst haftet nichts dauerhaft. Deshalb wird die Fläche in der Regel angeschliffen, gefräst oder gestrahlt, damit die Beschichtung fest verankert. Risse, Löcher und abgeplatzte Stellen füllen wir vorher mit geeignetem Reparaturmörtel. Auch die Restfeuchte spielt eine Rolle, denn auf einem zu feuchten Boden bilden sich später Blasen. Wir führen die passenden Grundierungen und sagen Ihnen, welche Vorbereitung Ihr Boden verlangt.

Rutschhemmung dort, wo Öl und Wasser hinkommen

Ein glatter Beschichtungsboden kann bei Nässe oder Öl gefährlich glatt werden, gerade an Waschplätzen, im Eingangsbereich oder unter Maschinen. Damit das nicht passiert, streuen wir Quarzsand in die noch frische Schicht ein und versiegeln ihn, sodass eine griffige, trittsichere Oberfläche entsteht. Wie stark die Rutschhemmung ausfallen soll, richtet sich nach dem Bereich, denn ein trockener Lagergang braucht weniger Struktur als eine ölige Reparaturbucht. Zu grob sollte es auch nicht sein, sonst setzt sich Schmutz fest. Wir stimmen die Körnung auf Ihren Einsatz ab.


Beständig gegen das, was in Ihrem Betrieb anfällt

Was den Boden angreift, hängt vom Gewerk ab. In der Kfz-Werkstatt sind es Öl, Bremsflüssigkeit, Batteriesäure und heiße Reifen, im Metallbau Funken, scharfe Kanten und schwere Teile, in der Produktion der ständige Staplerverkehr mit hohen Punktlasten. Wir wählen die Beschichtung so, dass sie genau diesen Belastungen gewachsen ist, und weisen Sie darauf hin, wo ein einfacheres Produkt an seine Grenzen käme. Eine Fläche, die zu Ihrem Betrieb passt, hält Jahre, während ein billiger Standardanstrich unter dieser Beanspruchung schnell aufgibt.


Verarbeitung, Aushärtung und der passende Nachschub

Reaktionsharze verlangen die richtigen Bedingungen. Temperatur und Luftfeuchte müssen stimmen, und nach dem Anmischen bleibt nur eine begrenzte Zeit, bis das Material verarbeitet sein muss. Auch die Wartezeit bis zur ersten Belastung sollten Sie einplanen, denn begehbar und voll belastbar ist ein Boden nicht am selben Tag. Wir liefern das komplette System aus Grundierung, Beschichtung und Versiegelung, dazu das Werkzeug von der Stachelwalze bis zur Rakel, und bringen alles auf Wunsch direkt zu Ihnen. So haben Sie jeden Schritt vollständig beisammen, bevor die Arbeit beginnt.

Kontakt

HBS Handel. Bau. Service


Löffelholzstraße 35

90441 Nürnberg


Telefon: 0911 54 02 60 79

E Mail: info@hbs-fachhandel.com

FAQ


Kann ich frischen Beton oder Estrich sofort beschichten?

Nein, frisch verlegter Beton oder Estrich braucht Zeit, bevor er beschichtet werden kann. Das Material muss ausreichend ausgehärtet und vor allem trocken genug sein, was in der Regel mehrere Wochen dauert. Beschichtet man zu früh, kann die verbleibende Feuchtigkeit später nicht entweichen und drückt die Schicht in Blasen wieder hoch. Bei Unsicherheit lässt sich die Restfeuchte messen. Für Böden, die noch nicht so lange trocknen konnten oder dauerhaft leicht feucht sind, gibt es spezielle Grundierungen als Feuchtesperre. Wir sagen Ihnen, was in Ihrem Fall sinnvoll ist.


Wie lange dauert es, bis der Boden wieder befahrbar ist?

Das hängt vom gewählten System und der Temperatur ab. Begehbar ist eine Beschichtung meist schon nach einigen Stunden, doch voll belastbar, also befahrbar mit dem Stapler und beständig gegen Chemikalien, wird sie erst nach mehreren Tagen. Je kühler es ist, desto länger dauert die Aushärtung. Planen Sie diese Wartezeit fest ein, damit der Betrieb nicht zu früh wieder anläuft und die noch weiche Schicht beschädigt. Die genauen Zeiten für das jeweilige Produkt nennen wir Ihnen vorab, sodass Sie den Stillstand in Ihrer Werkstatt gut einteilen können.


Mein Boden ist an manchen Stellen feucht. Geht eine Beschichtung trotzdem?

Das lässt sich oft lösen, erfordert aber den richtigen Aufbau. Zunächst sollte geklärt werden, woher die Feuchtigkeit kommt, ob es aufsteigende Nässe aus dem Untergrund ist oder nur Restfeuchte eines noch jungen Bodens. Für dauerhaft leicht feuchte Flächen gibt es spezielle Epoxidgrundierungen, die als Feuchtesperre wirken und verhindern, dass die Beschichtung sich löst. Bei stark drückendem Wasser stößt allerdings jedes System an Grenzen, dann muss zuerst die Ursache behoben werden. Schildern Sie uns die Situation, dann schätzen wir ein, welcher Weg bei Ihnen tragfähig ist.


Kann ich die Beschichtung selbst auftragen oder besser einen Fachbetrieb beauftragen?

Beides ist möglich, es kommt auf die Fläche und Ihre Erfahrung an. Eine kleinere Werkstatt lässt sich mit Sorgfalt durchaus selbst beschichten, sofern Sie die Vorbereitung ernst nehmen und die begrenzte Verarbeitungszeit der angemischten Harze einhalten. Bei großen Flächen, hohen Anforderungen oder schwierigem Untergrund ist ein spezialisierter Fachbetrieb die sicherere Wahl, weil dort auch das passende Gerät zum Anschleifen und Auftragen vorhanden ist. Wir liefern das Material in beiden Fällen und beraten Sie ehrlich, wo die Grenze zwischen machbar und besser Profisache verläuft.


Lässt sich eine alte, abgenutzte Beschichtung erneuern?

In den meisten Fällen ja. Zuerst prüfen wir, ob die alte Beschichtung noch fest haftet oder sich bereits löst. Ist sie tragfähig, wird sie angeschliffen, gereinigt und ausgebesserte Stellen werden angeglichen, danach lässt sich eine neue Schicht auftragen. Löst sich die alte Beschichtung dagegen großflächig oder ist sie mit Öl vollgesogen, muss sie entfernt werden, bevor neu beschichtet wird. Welcher Weg der richtige ist, zeigt sich beim Blick auf den Zustand des Bodens. Schicken Sie uns Fotos oder bringen Sie ein Stück mit, dann sagen wir Ihnen, was nötig ist.

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