Garagenboden streichen typische Fehler aus dem Baumarkt vermeiden
- jonashesselbacher
- 8. Dez. 2025
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 9. Dez. 2025
Warum der Garagenboden mehr braucht als einfache Bodenfarbe
Der Garagenboden bekommt jeden Tag mehr ab als viele andere Flächen im Haus. Reifenabrieb, Tausalz, Öl, Feuchtigkeit von unten und punktuelle Belastungen durch Wagenheber oder Regale wirken ständig auf den Untergrund. Wer hier einfach zu einer günstigen Bodenfarbe aus dem Baumarkt greift, erlebt oft schon nach kurzer Zeit Abplatzungen, Reifenabdrücke oder stumpfe, fleckige Zonen. Ein Garagenboden, der wirklich hält, braucht ein abgestimmtes System aus Untergrundvorbereitung, Grundierung und Beschichtung. Mit der richtigen Planung wird aus einem staubenden Betonboden eine robuste, gut zu reinigende Fläche, die viele Jahre zuverlässig funktioniert.

Typische Fehler bei der Auswahl der Garagenbodenfarbe
Ein häufiger Fehler ist, dass Produkte gewählt werden, die eigentlich für Wohnräume gedacht sind. Dispersionsfarben oder einfache Betonlasuren sind mit Reifenlast, Weichmachern aus Autoreifen und Feuchtigkeit von unten schnell überfordert. Auch der Griff zu sehr dünnflüssigen, stark lösemittelhaltigen Billigprodukten führt selten zum gewünschten Ergebnis. Viele dieser Anstriche vergilben, kreiden oder werden durch Tausalz und Benzin angegriffen. Im Fachhandel wird dagegen gezielt zu 2K Epoxidharz oder hochwertigen einkomponentigen Beschichtungen geraten, die für Garagen, Keller und Werkstatt geprüft wurden und entsprechende technische Werte mitbringen.
Untergrund prüfen bevor gestrichen wird
Der beste Garagenbodenanstrich kann seine Stärken nur ausspielen, wenn der Untergrund geeignet ist. Glatte, dicht geschalte Betondecken, alte Beschichtungen, Ölverschmutzungen oder aufsteigende Feuchtigkeit erfordern jeweils eine andere Vorbereitung. Ein häufiger Baumarktfehler ist, dass nur grob gefegt und dann direkt gestrichen wird. Lose Teile, Zementschlämme und Trennmittel bleiben im System und führen später zu Blasen und Abplatzungen. Sinnvoll ist es, den Boden gründlich zu reinigen, Ölstellen mit geeigneten Reinigern wie den passenden ILKA Produkten aus dem Fachhandel zu behandeln und die Saugfähigkeit des Betons zu testen. Im HBS Fachhandel in Nürnberg wird anhand von Fotos oder einer kurzen Beschreibung eingeschätzt, ob Schleifen, Kugelstrahlen oder eine spezielle Grundierung sinnvoll ist.
Falsche oder fehlende Grundierung als Hauptursache für Abplatzungen
Viele Probleme auf Garagenböden entstehen, weil auf eine geeignete Grundierung verzichtet wird. Der Anstrich liegt dann nur auf der Oberfläche, anstatt sich mit dem Beton zu verkrallen. Besonders bei dichten Betonen, geglätteten Flächen oder alten Beschichtungen ist eine Haftbrücke unverzichtbar. Günstige Baumarktsets sparen hier oft an der falschen Stelle und bieten nur eine dünn eingestellte Farbe, die alles in einem erledigen soll. Im Fachhandel wird stattdessen ein System aus Haftgrund und Deckbeschichtung empfohlen, passend zur vorhandenen Restfeuchte im Beton und zur späteren Belastung. So entsteht eine dauerhafte Verbindung, die auch punktuelle Lasten besser verteilt.
Zu dünn oder zu dick streichen und falsche Verarbeitung
Ein weiterer klassischer Fehler ist die falsche Schichtdicke. Wird zu dünn gestrichen, bleibt die Beschichtung offenporig, verschleißt schnell und lässt Öl oder Wasser durch. Wird zu dick gearbeitet, entstehen Spannungen, die bei Temperaturwechseln zu Rissen und Abplatzungen führen können. Oft fehlt auch die zweite Schicht, weil der Eimer zu knapp kalkuliert wurde. Hinzu kommen Arbeitsbedingungen, die nicht passen. Zu kalte Garage, hohe Luftfeuchtigkeit, kein ausreichender Vorlauf zum Trocknen. Ein hochwertiges Garagensystem aus dem Fachhandel kommt mit klaren Vorgaben zu Mindesttemperatur, Verbrauch und Wartezeiten zwischen den Schichten. Im HBS Fachhandel werden diese Punkte beim Beratungsgespräch ausdrücklich erklärt, damit der Boden nicht am letzten fehlenden Arbeitsschritt scheitert.
Probleme durch aufsteigende Feuchtigkeit und fehlende Sperrschicht
Besonders ältere Garagen in Nürnberg und Umgebung haben oft keinen abgedichteten Bodenaufbau. Feuchtigkeit kann von unten in den Beton wandern und sorgt dafür, dass starre, dichte Beschichtungen nach einiger Zeit Blasen werfen. Ein reiner Wechsel der Farbe im Baumarkt löst dieses Problem nicht. Hier muss zunächst geklärt werden, wie hoch die Restfeuchte im Boden ist und ob ein diffusionsoffenes System oder ein spezieller Feuchtesperrgrund notwendig ist. In manchen Fällen ist eine vollflächige Abdichtung mit darauf abgestimmter Beschichtung sinnvoller als ein erneuter dünner Anstrich. Solche Entscheidungen lassen sich am besten im Fachgespräch treffen, statt nur nach der Angabe Garagenlack auf dem Etikett zu gehen.
Warum Fachhandel beim Garagenboden langfristig günstiger ist
Auf den ersten Blick erscheinen Baumarkt Systeme günstiger, weil der Eimerpreis niedrig ist. Rechnet man jedoch die Lebensdauer, den Arbeitsaufwand und die Kosten für erneute Renovierungen hinzu, dreht sich das Bild. Ein sauber geplanter Garagenboden aus Fachhandelsprodukten hält deutlich länger, lässt sich einfacher reinigen und steigert den Gesamteindruck von Haus oder Betrieb. Eigentümer, die ihren Garagenboden nur alle viele Jahre anfassen möchten, Hausverwaltungen mit mehreren Stellplätzen oder kleine Werkstätten im Raum Nürnberg profitieren von einem System, das auf ihre Belastung ausgelegt ist. Der HBS Fachhandel liefert dazu nicht nur die richtigen Materialien, sondern auf Wunsch auch das passende Werkzeug und ergänzt mit Empfehlungen zu ausführenden Betrieben.
Kontakt
Telefon: 0911 54 02 60 79
E Mail: info@hbs-fachhandel.com
FAQ zum Thema Garagenboden streichen
Welche Farbe eignet sich wirklich für einen Garagenboden?
Für Garagenböden sind meist 2K Epoxidharzbeschichtungen oder hochwertige einkomponentige Spezialbeschichtungen sinnvoll, die für Fahrzeugverkehr, Reifenabrieb und Chemikalienbeständigkeit ausgelegt sind. Normale Wandfarben oder einfache Betonlasuren reichen für diese Belastung nicht aus. Im HBS Fachhandel wird anhand der Nutzung entschieden, welches System die passende Kombination aus Belastbarkeit und Wirtschaftlichkeit bietet.
Muss ich meinen Garagenboden immer grundieren?
In den meisten Fällen ja. Die Grundierung sorgt für eine sichere Haftung zwischen Beton und Beschichtung, egal ob es sich um einen neuen Betonboden, eine alte Fläche oder einen bereits gestrichenen Untergrund handelt. Sie egalisiert die Saugfähigkeit und bindet lose Bestandteile. Welche Grundierung im Einzelfall notwendig ist, hängt von Festigkeit, Saugverhalten und Feuchte des Bodens ab. Diese Punkte werden im Fachhandel vor der Produktauswahl geklärt.
Was kann ich tun, wenn der vorhandene Anstrich bereits abblättert?
Lose und hohl liegende Bereiche müssen vollständig entfernt werden, oft durch Schleifen oder Fräsen. Erst danach kann entschieden werden, ob ein erneutes Beschichtungssystem aufgebaut oder ob der Boden tiefergehend saniert werden muss. Einfach über abblätternde Bereiche zu streichen, ist keine Lösung. Im HBS Fachhandel erhältst du Hinweise, wie der Untergrund vorzubereiten ist und welche Produkte sich für die Überarbeitung eignen.
Kann ich den Garagenboden selbst streichen oder brauche ich einen Fachbetrieb?
Viele Garagenböden können in Eigenleistung beschichtet werden, wenn Untergrundvorbereitung, Materialwahl und Verarbeitung sorgfältig geplant sind. Wer zum ersten Mal ein 2K System verarbeitet oder einen stark belasteten Boden in einer Werkstatt sanieren möchte, profitiert jedoch von einem Fachbetrieb. Der HBS Fachhandel kann hier sowohl Materialien für den Selbermacher zusammenstellen als auch Ansprechpartner aus dem Handwerk im Raum Nürnberg empfehlen.
Warum ist Beratung im Fachhandel wichtiger als der reine Preisvergleich?
Beim Garagenboden entscheidet nicht nur der Literpreis, sondern das Ergebnis über viele Jahre. Eine falsch gewählte Baumarktfarbe, die nach kurzer Zeit abblättert, muss komplett entfernt und neu aufgebaut werden. Das ist deutlich teurer, als von Anfang an ein abgestimmtes System zu verwenden. Im HBS Fachhandel bekommst du eine Lösung, die zu deinem Untergrund, deiner Nutzung und deinem Budget passt, inklusive realistischer Einschätzung, was der Boden langfristig leisten soll.
