top of page

Renovierung im Altbau: Welche Farben und Grundierungen sind sinnvoll

Aktualisiert: 23. Dez. 2025

Wie man die Besonderheiten alter Wände richtig einschätzt

Altbauten haben Charakter, aber auch anspruchsvolle Untergründe. Jahrzehnte alte Putze, wechselnde Farbschichten, ausgebesserte Stellen und unterschiedliche Saugverhalten machen jede Renovierung zu einer individuellen Aufgabe. Bevor Farbe ins Spiel kommt, lohnt sich eine genaue Betrachtung der Wand. Kreidung, Sandstellen oder alte Leimfarben reagieren ganz anders als moderne Untergründe. Wer diese Eigenheiten erkennt, legt den Grundstein für einen haltbaren und sauberen Renovierungsaufbau.



Renovierung im Altbau
Renovierung im Altbau


Welche Grundierung alte Putze wirklich stabilisiert

In vielen Altbauten ist der Putz unruhig oder saugt in manchen Bereichen stärker als in anderen. Eine passende Grundierung schafft hier Ausgleich. Tiefgrund bindet lose Partikel und verhindert, dass spätere Farbschichten fleckig oder unruhig erscheinen. Auf festen Altanstrichen bietet ein Haftgrund mehr Griff, damit der neue Anstrich gleichmäßig trocknet. Besonders bei historischen Putzen oder Kalkuntergründen entscheidet dieser Schritt über das spätere Oberflächenbild.



Warum mineralische Farben im Altbau oft die beste Wahl sind

Alte Wände brauchen Beschichtungen, die auf natürliche Weise atmen können. Silikatfarben gehören zu den beliebtesten Lösungen, weil sie sich dauerhaft mit dem mineralischen Untergrund verbinden. Die Oberfläche bleibt diffusionsoffen und reagiert stabil auf Temperaturschwankungen. Diese Farben eignen sich hervorragend für Altbauwände mit traditionellem Putz und bringen ein ruhiges, natürliches Erscheinungsbild, ohne schwer zu wirken.



Wie moderne Innenfarben dennoch Vorteile bieten

Nicht jeder Altbau verlangt zwingend nach Mineralfarbe. Hochwertige Innenfarben mit hoher Deckkraft erzeugen gleichmäßige Oberflächen, selbst wenn der Untergrund stärker variiert. Sie lassen sich leicht verarbeiten und trocknen oft ruhiger als ältere Anstrichsysteme. Für Wohnräume, die regelmäßig genutzt werden, eignen sich robuste, gut reinigbare Innenfarben besonders gut, da sie die Wand pflegeleichter machen, ohne den Altbaucharme zu verlieren.



Welche Rolle Spezialfarben bei Problemstellen spielen

In vielen Altbauten findet man Wasserflecken, durchschlagende Stellen oder alte Nikotinrückstände. Diese Bereiche benötigen eine Sperrgrundierung, die Verfärbungen blockiert und eine stabile Basis schafft. Für schimmelaffine Wände, etwa in kalten Ecken oder an Außenwänden, empfiehlt sich eine Anti Schimmel Beschichtung, die Feuchtigkeit reguliert und Sporen kaum Ansatzfläche bietet. Diese gezielten Maßnahmen schaffen ein dauerhaft ruhiges Bild, auch bei schwieriger Substanz.



Wie die Kombination aus Grundierung und Farbe den Altbau schützt

Erst die abgestimmte Kombination aus Grundierung und Farbe sorgt für ein langlebiges Ergebnis. Die Grundierung stabilisiert, die Farbe deckt und schützt. Besonders bei bröseligen oder fleckigen Wänden sind zwei Anstriche sinnvoll, um ein harmonisches Gesamtbild zu erzeugen. Eine gleichmäßige Wandoptik lässt den Raum sofort gepflegter und heller wirken und sorgt dafür, dass der Altbau seinen Charme behält, ohne seine Eigenheiten preiszugeben.



Warum Fachberatung gerade beim Altbau einen Unterschied macht

Altbauwände wirken auf den ersten Blick einfach, verbergen jedoch oft komplizierte Schichten. Im HBS Fachhandel erhalten Renovierende eine Einschätzung, welche Grundierung und welche Farbe zum jeweiligen Wandaufbau passt. Ob Silikat, hochwertige Innenfarbe oder Spezialbeschichtung, die richtige Abstimmung verhindert spätere Probleme und sorgt dafür, dass der Anstrich viele Jahre ruhig und stabil bleibt.



Kontakt

Telefon: 0911 54 02 60 79



FAQ

Welche Farbe funktioniert bei alten, stark saugenden Putzen am besten?

Stark saugende Putze profitieren von mineralischen Silikatfarben, die sich dauerhaft mit dem Untergrund verbinden und ein stabiles, atmungsaktives Finish bieten. Wenn ein Altputz ungleichmäßig saugt, unterstützt eine gründliche Grundierung das Deckverhalten erheblich und verhindert fleckiges Ergebnis.


Was tun bei alten Wasserflecken oder vergilbten Wandbereichen?

Solche Stellen gehören zu den typischen Altbauproblemen. Eine passende Sperrgrundierung verhindert, dass alte Verfärbungen erneut sichtbar werden. Erst wenn diese Schicht vollständig getrocknet ist, kann eine hochwertige Innenfarbe ein ruhiges, einheitliches Bild erzeugen, das auch länger stabil bleibt.


Kann man alte Leimfarben einfach überstreichen?

Leimfarbe reagiert empfindlich auf Feuchtigkeit und kann beim Überstreichen aufquellen oder abblättern. Deshalb sollte die Fläche geprüft und meist abgewaschen oder fixiert werden. Erst danach sorgt eine geeignete Grundierung dafür, dass der neue Anstrich zuverlässig haftet und die Wand nicht wieder aufbricht.


Welche Beschichtung eignet sich in Altbauten mit leichtem Schimmelbefall?

Wenn kühle Außenwände betroffen sind, hilft zuerst eine Reinigung mit geeignetem Reiniger, danach eine Anti Schimmel Farbe, die Feuchtigkeit besser reguliert und Sporen weniger Halt gibt. Diese Kombination wirkt deutlich stabiler als herkömmliche Innenfarbe und schafft eine hygienischere Oberfläche.

bottom of page