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Warum deckt meine Farbe nicht? Die 7 häufigsten Fehler beim Streichen

  • 26. Nov. 2025
  • 4 Min. Lesezeit

Mangelnde Deckkraft hat fast immer eine konkrete Ursache

Wenn eine frisch gestrichene Wand wolkig wirkt, der Untergrund durchschimmert oder Ansätze sichtbar bleiben, liegt es selten am schlechten Tag. Die typischen Ursachen lassen sich in wenigen Punkten festmachen und sind alle vermeidbar, wenn vor dem ersten Pinselstrich richtig geplant wird. Wir gehen mit euch durch, was bei eurem konkreten Projekt schiefgelaufen ist, und stellen das passende Material zur Korrektur zusammen. Wer in Nürnberg, Fürth oder Erlangen mehrere Räume parallel streicht, profitiert besonders davon, diese Stolperfallen vor dem Materialeinkauf zu kennen.



Wandfarbe deckt nicht
Wandfarbe deckt nicht

Fehler eins, die falsche Deckkraftklasse für die Aufgabe gewählt

Wandfarben werden in vier Deckkraftklassen eingeteilt, von Klasse eins für sehr hohe Deckkraft bis Klasse vier für geringe. Wer eine günstige Klasse drei oder vier Farbe kauft und damit auf einen kräftig gemusterten Untergrund streicht, braucht oft drei oder vier Anstriche, statt mit einer Klasse eins Farbe in zwei Aufträgen sauber durchzukommen. Wir empfehlen für deckende Renovierungen grundsätzlich eine Klasse eins oder zwei Farbe aus dem Brillux Superlux Programm, weil der höhere Materialpreis durch die geringere Anzahl an Anstrichen meist mehr als ausgeglichen wird.


Fehler zwei, ohne Grundierung auf einen saugenden Untergrund gestrichen

Frische Putze, alte Gipskartonplatten, gespachtelte Stellen und kreidende Altanstriche saugen unterschiedlich stark. Wer ohne Grundierung darauf streicht, verbraucht im ersten Anstrich deutlich mehr Material, und die Farbe deckt trotzdem ungleichmäßig, weil sie an stark saugenden Stellen tiefer einzieht. Wir liefern passende Tiefgrundierungen für saugende Untergründe, Haftgrundierungen für glatte Flächen und Sperrgrundierungen gegen Nikotin oder Wasserflecken. Erst nach dem richtigen Voranstrich entfaltet die Wandfarbe ihre tatsächliche Deckkraft, und der Materialverbrauch sinkt auf realistische Werte.


Fehler drei, kräftige Farbtöne ohne getönten Voranstrich aufgetragen

Bei kräftigen Rot-, Gelb-, Orange- oder Brombeertönen reichen auch zwei Anstriche mit hochwertiger Farbe oft nicht aus, weil die Pigmentdichte zwischen Weiß und Endton zu groß ist. Hier ist ein getönter Voranstrich Pflicht, der in einem mittleren Ton der gleichen Farbfamilie aufgetragen wird und die spätere Deckkraft des Endanstrichs spürbar erhöht. Wir mischen euch beim Kauf den passenden Voranstrich und die finale Wandfarbe gemeinsam ab. So vermeidet ihr drei oder vier vergebliche Anstriche, die am Ende immer noch wolkig wirken und das Budget unnötig sprengen.


Fehler vier, mit der falschen Rolle oder zu trocken gearbeitet

Eine Rolle mit zu kurzem Flor gibt zu wenig Farbe ab, eine schlechte Polyesterrolle schlägt Schaum und hinterlässt Streifen, und wer aus Sparsamkeit zu trocken rollt, erzeugt ungleichmäßige Schichtstärken. Das wirkt später wie mangelnde Deckkraft, ist aber in Wahrheit ein Werkzeugproblem. Wir empfehlen hochwertige Polyamid- oder Lammfellrollen in passender Florhöhe und liefern dazu eine ausreichend große Lackwanne, damit die Rolle gleichmäßig durchnässt wird. Das richtige Werkzeug ändert das Anstrichbild oft drastisch, ohne dass am Farbsystem etwas geändert werden muss.


Fehler fünf, zu früh den zweiten Anstrich aufgetragen

Wer den zweiten Anstrich startet, bevor der erste vollständig getrocknet ist, löst die noch weiche Unterschicht teilweise wieder an. Das Ergebnis sind Wolken, Glanzunterschiede und sichtbare Bahnen, die wie schlechte Deckkraft aussehen, aber in Wahrheit ein Trocknungsproblem sind. Wir nennen euch beim Materialkauf die realistische Wartezeit zwischen den Anstrichen, oft sechs bis zwölf Stunden je nach Raumtemperatur und Luftfeuchte. In kühlen Altbauwohnungen in der Nürnberger Südstadt oder feuchten Kellerräumen verlängert sich das deutlich, manchmal auf das Doppelte des Datenblattwerts.


Fehler sechs und sieben, unpassende Lichtverhältnisse und falsche Ansatzführung

Bei schräg einfallendem Streiflicht durch Fenster oder Deckenleuchten werden auch leichte Schichtdickenunterschiede sofort sichtbar und wirken wie mangelnde Deckkraft. Wir empfehlen, kritische Wände bei diffusem Licht zu streichen oder die Lichtquelle während der Arbeit zu wechseln. Dazu kommt die Ansatzführung, also das durchgehende Arbeiten Nass in Nass ohne längere Pausen mitten in der Wand. Wer mittendrin aufhört und nach einer Stunde weiterstreicht, sieht den Übergang. Wir liefern Walzen, Stiele und Eckenpinsel, mit denen sich auch große Flächen flüssig in einem Arbeitsgang durchziehen lassen.


Kontakt

Telefon: 0911 54 02 60 79


FAQ


Warum schimmert die Tapete oder die alte Farbe selbst nach drei Anstrichen noch durch?

Das ist fast immer ein Zeichen für eine zu schwache Deckkraftklasse, eine fehlende oder falsche Grundierung oder einen Untergrund mit hohem Kontrast zum gewählten Endton. Über dunklen Altanstrichen oder gemusterten Tapeten reicht eine Standardweißfarbe oft nicht aus, auch nach mehreren Aufträgen. Wir empfehlen eine Sperr- oder Isoliergrundierung, die den Kontrast neutralisiert, und anschließend eine hochwertige Klasse eins Wandfarbe. Bei stark gemusterten Untergründen kann zusätzlich ein deckendes Anstrichvlies sinnvoll sein, das wir samt passendem Kleister liefern können.


Lohnt sich eine teure Premiumfarbe wirklich oder reicht die Standardvariante?

Bei einer einmaligen Renovierung in einem Raum mit hellem, einheitlichem Untergrund reicht eine ordentliche Standardfarbe oft aus. Sobald Kontraste, kräftige Wunschtöne oder schwierige Untergründe ins Spiel kommen, rechnet sich die Premiumvariante meist schon beim ersten Auftrag, weil ein Anstrich gespart wird. Pro Quadratmeter und über die Standzeit gerechnet ist eine hochwertige Klasse eins Farbe häufig sogar günstiger als die billigere Variante mit Klasse drei. Wir machen die Rechnung mit euch konkret an eurer Fläche, statt eine pauschale Empfehlung zu geben.


Kann ich Wolken und Ansätze noch retten oder muss ich alles neu streichen?

In den meisten Fällen lassen sich Wolken und Ansätze mit einem weiteren, sauber durchgeführten Anstrich beheben, sofern Grundierung und Farbqualität stimmen. Wichtig ist, vor dem Korrekturanstrich vollständig durchzutrocknen, eine hochwertige Rolle in passender Florhöhe zu verwenden und die Fläche in einem Arbeitsgang ohne Pause durchzuziehen. Bei tieferliegenden Problemen, etwa durchschlagenden Flecken oder einem instabilen Untergrund, hilft kein zusätzlicher Anstrich, sondern nur eine geeignete Grundierung. Wir prüfen die Situation mit euch und liefern das passende Korrekturmaterial, statt unnötig viel neu zu verbrauchen.

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