Was ist der Unterschied zwischen Silikonharzfarbe und Silikatfarbe?
- jonashesselbacher
- 26. Nov. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 23. Dez. 2025
Warum Silikonharz und Silikat heute zu den gefragtesten Fassadenfarben gehören
Viele Hausbesitzer suchen nach einer Farbe, die ihre Fassade lange sauber hält, Wasser abweist und dennoch atmungsaktiv bleibt. Genau deshalb gehören Silikonharzfarbe und Silikatfarbe seit Jahren zu den meistgesuchten Begriffen rund um Fassadenanstriche. Die Suchanfragen steigen besonders stark, wenn es um Themen wie Fassadenschutz, Algenbefall oder Sanierungszyklen geht. Beide Systeme gelten als langlebig, doch ihre Funktionsweise unterscheidet sich deutlich. Wer die Unterschiede versteht, trifft eine Entscheidung, die optisch und technisch überzeugt.

Was Silikonharzfarbe so beliebt macht
Silikonharzfarbe gilt als moderner Allrounder. Sie kombiniert hohe Wasserdampfdurchlässigkeit mit einer stark wasserabweisenden Oberfläche. Regentropfen perlen ab, Schmutz haftet schlechter und die Fassade trocknet schneller. Dadurch sinkt das Risiko von Algen und dunklen Feuchtzonen. Besonders bei Putzfassaden, WDVS Systemen oder stark bewitterten Hausseiten zeigt Silikonharz ihre Stärke. Die Farbe bleibt lange sauber und bietet ein ruhiges, gleichmäßiges Bild, ohne dass häufig nachgestrichen werden muss.
Warum Silikatfarbe eine mineralische Schutzschicht bildet
Silikatfarbe verbindet sich chemisch mit dem mineralischen Untergrund. Diese Verkieselung sorgt dafür, dass die Oberfläche sehr widerstandsfähig wird und nicht als Film aufliegt. Die Farbe bleibt dauerhaft atmungsaktiv, ist nicht brennbar und besonders stabil gegen UV Licht. Viele ältere Fassaden und Fachwerkhäuser profitieren davon. Auch bei Denkmalschutz oder mineralischen Putzen wird Silikat häufig bevorzugt, weil sie natürliche Optik und technische Stärke vereint.
Welche Farbe bei Feuchteproblemen sinnvoller ist
Wenn eine Fassade häufig feucht bleibt oder bereits dunkle Algenzonen zeigt, entscheiden sich viele für Silikonharz. Die wasserabweisenden Eigenschaften helfen der Wand schneller zu trocknen und verhindern, dass sich Feuchtigkeit lange festsetzt. Silikatfarbe ist ebenfalls diffusionsoffen, nimmt aber Feuchtigkeit stärker als mineralischen Ausgleich auf. Bei stark bewitterten Fassaden, feuchten Nordseiten oder Gebäuden nahe Vegetation zeigt Silikonharz meist bessere Langzeitergebnisse.
Wie sich beide Farben beim Streichen unterscheiden
Silikonharzfarbe lässt sich modern und geschmeidig verarbeiten. Sie deckt gut, trocknet gleichmäßig und wirkt optisch sehr ruhig. Silikatfarbe dagegen braucht einen mineralischen Untergrund und eine passende Grundierung, damit die chemische Bindung funktioniert. Dafür erhält man einen extrem robusten, mineralischen Anstrich, der nicht kreidet und nicht abblättert. Die Entscheidung hängt davon ab, wie viel Aufwand man in die Vorbereitung stecken möchte und welcher Untergrund vorhanden ist.
Was bei der Haltbarkeit wirklich zählt
Laut aktuellen Trends suchen viele Hausbesitzer nach Farbe, die länger sauber bleibt und seltener erneuert werden muss. Silikonharz spielt diese Stärke bei Schmutz und Witterung voll aus. Silikat punktet durch mineralische Härte und enorme UV Stabilität. Beide Systeme halten deutlich länger als günstige Dispersionsfarben und sparen langfristig Geld. Entscheidend ist, dass die Farbe exakt auf den Untergrund abgestimmt ist und fachgerecht verarbeitet wird.
Warum Fachberatung entscheidend für das richtige System ist
Der Untergrund, die Witterung, die Umgebung und der bisherige Anstrich bestimmen, welche Farbe langfristig die bessere Wahl ist. Im HBS Fachhandel erhalten Kunden eine klare Einschätzung, ob Silikonharz oder Silikat besser funktioniert. Dazu kommt die passende Grundierung und die Empfehlung eines Systems, das optisch und technisch überzeugt. Diese Kombination sorgt dafür, dass die Fassade viele Jahre sauber bleibt und ihren Schutz behält.
Kontakt
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E-Mail: info@hbs-fachhandel.com
FAQ
Welche Farbe hält länger?
Beide Systeme sind extrem langlebig. Silikonharz überzeugt bei wetterbelasteten Fassaden, Silikat bei mineralischen Untergründen mit hoher UV Belastung. Die Haltbarkeit hängt vor allem vom Untergrund und der fachgerechten Vorbereitung ab.
Kann man Silikatfarbe auf alte Anstriche streichen?
Nur bedingt. Silikat braucht mineralischen Untergrund. Alte Dispersionsfarben müssen entfernt oder der Untergrund entsprechend vorbereitet werden. Silikonharz ist hier deutlich flexibler.
Welche Farbe schützt besser vor Algen?
Silikonharz trocknet schneller, ist wasserabweisender und reduziert damit das Risiko von Algen und dunklen Feuchtzonen. Silikat schützt ebenfalls gut, wirkt jedoch primär über mineralische Härte.
Welche Farbe lässt sich leichter verarbeiten?
Silikonharzfarbe ist für Heimwerker einfacher zu streichen und erzeugt einen sehr gleichmäßigen, ruhigen Film. Silikatfarbe braucht mehr Vorbereitung, belohnt jedoch mit extrem robustem mineralischem Charakter.
