Welche Innenfarbe ist die beste? Vergleich von Brillux, Baumarkt und Billigfarben
- 25. Nov. 2025
- 4 Min. Lesezeit
Was eine Innenfarbe wirklich unterscheidet, ist nicht das Etikett
Auf den ersten Blick sieht jede weiße Wandfarbe gleich aus. Der entscheidende Unterschied liegt im Bindemittelanteil, im Pigmentgehalt und in der Dispersionsqualität, und genau diese Werte stehen selten groß auf dem Eimer. Eine Profifarbe wie die Brillux Superlux 3000 hat einen deutlich höheren Pigment- und Bindemittelanteil als eine vergleichbare Baumarktfarbe und liefert dadurch in zwei Anstrichen ein gleichmäßiges Anstrichbild. Wer in Nürnberg, Fürth oder Erlangen renoviert und ehrliche Beratung statt Werbeversprechen sucht, sollte den Unterschied zwischen Marketing und Materialqualität kennen, bevor der erste Eimer im Wagen landet.

Brillux als Profimarke mit nachvollziehbarem Qualitätsversprechen
Brillux ist seit Jahrzehnten der Standard im professionellen Malerhandwerk im deutschsprachigen Raum. Die Innenfarben aus den Reihen Superlux, Creativ und Dolomit sind klar nach Deckkraft- und Nassabriebklassen kategorisiert, was die Auswahl planbar macht. Eine Superlux 3000 ist eine matte, deckstarke Klasse 2 Farbe für klassische Wohnräume, eine Superlux ELF die scheuerbeständige Variante für Flure und Treppenhäuser. Die Profisil deckt diffusionsoffene, schimmelhemmende Einsatzbereiche ab. Wir führen die gängigen Produkte aus dem Brillux Programm direkt am Lager und mischen Sondertöne reproduzierbar nach Scala, NCS oder RAL.
Baumarktfarben im mittleren Segment als pragmatischer Kompromiss
Markenfarben aus dem Baumarkt mittlerer Qualität sind nicht per se schlecht. Sie funktionieren bei einmaligen Renovierungen in hellen Wohnräumen mit gleichmäßigem Untergrund, wenn die Anforderung an Scheuerbeständigkeit und Deckkraft moderat ist. Ihre Schwäche zeigt sich erst bei schwierigen Untergründen, kräftigen Farbtönen oder hoher Beanspruchung im Mietshausbereich. Wir empfehlen Baumarktware nicht aus Prinzip ab, sondern raten zur ehrlichen Frage, wie hoch der Anspruch tatsächlich ist. Bei einer Wohnung, die in fünf Jahren ohnehin wieder renoviert wird, kann der Aufpreis zur Profifarbe wirtschaftlich vertretbar gegen die einfachere Variante abgewogen werden.
Billigfarben aus dem unteren Segment als Spargrund auf Sand
Sehr günstige Innenfarben aus dem unteren Preissegment haben einen so geringen Pigment- und Bindemittelanteil, dass sie in der Praxis selten unter drei Anstrichen sauber decken. Was am Eimerpreis gespart wird, geht über den Mehrverbrauch, die zusätzliche Arbeitszeit und das oft trotzdem wolkige Ergebnis wieder verloren. Über den Quadratmeterpreis gerechnet sind Billigfarben fast immer die teuerste Variante. Wer in Mietwohnungen in Schwabach, Zirndorf oder Oberasbach zwischen Mieterwechseln schnell renovieren will, fährt mit einer ordentlichen Klasse 2 Profifarbe deutlich wirtschaftlicher, weil ein zweiter Anstrich ausreicht statt drei oder vier.
Deckkraft- und Nassabriebklassen als ehrliche Vergleichsgröße
Statt auf Werbebegriffe wie Premium, Extra oder Ultra zu schauen, lohnt sich der Blick auf die genormten Klassifizierungen. Die Deckkraftklasse reicht von eins, sehr hoher Deckkraft, bis vier, geringer Deckkraft. Die Nassabriebklasse reicht von eins, sehr scheuerbeständig, bis fünf, geringe Beständigkeit. Eine seriöse Profifarbe gibt beide Werte klar an. Wir nennen euch beim Materialkauf die Klassen jeder geführten Farbe und empfehlen die richtige Kombination für den geplanten Raum. So entsteht eine Entscheidung auf Basis vergleichbarer Werte statt auf Basis von Marketingversprechen, die im Regal gut aussehen, aber wenig sagen.
Realer Quadratmeterpreis statt Eimerpreis als Entscheidungsgrundlage
Wer den Materialpreis ehrlich vergleichen will, rechnet auf den Quadratmeter bei zwei Anstrichen, nicht auf den Liter. Eine hochwertige Profifarbe deckt oft mit acht bis zehn Quadratmetern pro Liter im ersten Auftrag, eine Billigfarbe nur mit fünf bis sieben Quadratmetern, und das oft erst bei drei Anstrichen. Wir machen mit euch diese Rechnung an der konkreten Fläche, damit die Entscheidung nüchtern auf Zahlen basiert. Bei großen Aufträgen, ganzen Mietshäusern oder gewerblichen Renovierungen in Roth oder Ansbach lohnt sich diese Rechnung fast immer zugunsten der Profivariante aus dem Brillux Sortiment.
Kontakt
Telefon: 0911 54 02 60 79
E-Mail: info@hbs-fachhandel.com
FAQ
Lohnt sich eine Brillux Farbe auch für eine einzelne Wohnung in Eigenleistung?
Ja, auch bei einer einmaligen Renovierung in den eigenen vier Wänden rechnet sich der Griff zur Profifarbe meist schon beim ersten Auftrag. Der höhere Eimerpreis wird durch die geringere Anzahl an Anstrichen und den niedrigeren Materialverbrauch pro Quadratmeter ausgeglichen. Dazu kommt das deutlich gleichmäßigere Anstrichbild, das auch unter Streiflicht aus Fenstern ohne sichtbare Bahnen bleibt. Wir liefern Brillux auch in kleinen Gebinden und ohne Abnahmevertrag, sodass private Bauherren die gleiche Qualität bekommen wie ein Malerbetrieb, samt persönlicher Beratung zur passenden Variante.
Was unterscheidet eine Klasse 1 Farbe wirklich von einer Klasse 3 Farbe?
Der Unterschied liegt im Pigment- und Bindemittelanteil, der bei einer Klasse 1 Farbe deutlich höher ausfällt und damit eine viel höhere Schichtdicke bei vergleichbarem Auftrag ermöglicht. Eine Klasse 1 Farbe deckt nach Norm in einem definierten Auftrag, eine Klasse 3 Farbe oft erst nach mehrfacher Wiederholung. Über kontrastreichen Untergründen, etwa nach dem Überstreichen einer dunkleren Tapete, ist eine Klasse 1 Farbe praktisch unverzichtbar. Wir empfehlen Klasse 1 oder 2 für alle Renovierungen mit nicht trivialen Untergründen und beraten zur passenden Wahl je nach Wandsituation und Anstrichbild.
Sind teure Designerfarben aus kleinen Manufakturen wirklich besser als Brillux?
Designerfarben aus kleinen Manufakturen punkten oft mit ausgewählten Farbtönen, besonderer Optik und kreidiger Anmutung, aber selten mit messbar besserer Deckkraft oder Scheuerbeständigkeit als ein hochwertiges Profisystem. Ihr Materialpreis liegt häufig deutlich über vergleichbaren Klasse 1 Brillux Produkten, ohne dass die technische Leistung höher wäre. Wir empfehlen Designerfarben dann, wenn der spezifische Farbton oder die besondere Oberfläche tatsächlich gewünscht ist und mit einem Standardsystem nicht erreichbar wäre. Für klassische Renovierungen mit normalem Anspruch ist eine Brillux Farbe in fast allen Fällen die wirtschaftlich klügere Wahl.
