Wohnung vor Auszug streichen: Anforderungen von Vermietern in der Praxis
- jonashesselbacher
- 8. Dez. 2025
- 5 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 9. Dez. 2025
Warum das Streichen vor dem Auszug so oft zum Thema wird
Wenn ein Mietvertrag endet, schauen Vermieter sehr genau hin. Spätestens beim Übergabetermin steht die Frage im Raum, ob die Wohnung frisch gestrichen sein muss oder ob eine besenreine Übergabe reicht. In der Praxis treffen dann oft unterschiedliche Vorstellungen aufeinander. Der Mieter erinnert sich an eine schon beim Einzug nicht ganz frische Wohnung, der Vermieter wünscht sich neutrales Weiß in allen Räumen. Wer hier ohne Plan kurz vor dem Umzug zu irgendeiner günstigen Farbe greift, riskiert Stress, Zusatzkosten und unsaubere Ergebnisse. Sinnvoller ist es, frühzeitig zu klären, welche Arbeiten wirklich erwartet werden und wie sich diese mit überschaubarem Aufwand umsetzen lassen.

Was der Mietvertrag wirklich verlangt und was in der Praxis üblich ist
Rechtlich sind sogenannte Schönheitsreparaturen ein eigenes Thema, das häufig von Gerichten bewertet wird. Viele ältere Mietverträge enthalten Klauseln, die pauschal zu regelmäßigen Renovierungen verpflichten, teilweise mit festen Fristen. Ein Teil dieser Formulierungen ist inzwischen unwirksam, trotzdem bleibt die Erwartung vieler Vermieter, die Wohnung in einem optisch ordentlichen und neutralen Zustand zurückzubekommen. In der Praxis bedeutet das meist, starke Farbtöne zu überstreichen, Abnutzungen an Wänden zu beseitigen und Räume wieder so herzustellen, dass ein neuer Mieter ohne großen Aufwand einziehen kann. Wer unsicher ist, spricht frühzeitig mit dem Vermieter oder der Hausverwaltung und lässt sich schriftlich bestätigen, was konkret gewünscht ist. So sinkt die Gefahr, dass bei der Übergabe überraschend Nachforderungen auftauchen.
Neutrale Farbtöne und was Vermieter unter frisch gestrichen verstehen
Die meisten Vermieter wünschen sich neutrale, helle Wände. Das muss nicht zwingend Reinweiß sein, aber kräftige Farben im Schlafzimmer, dunkle Akzentwände im Wohnzimmer oder bunte Kinderzimmer werden nur selten kommentarlos akzeptiert. In vielen Fällen reicht es aus, diese Flächen in einem deckenden, neutralen Ton zu überarbeiten und stark beanspruchte Bereiche wie Flur und Küche sauber zu egalisieren. Wichtig ist, dass keine fleckigen Übergänge, Ansatzspuren oder noch sichtbare Altfarben bleiben. Hier entscheidet die Qualität der Innenfarbe und die richtige Vorbereitung, ob mit einem bis zwei Anstrichen ein ruhiges Bild entsteht oder ob man sich mit Baumarktprodukten in drei bis vier Runden abmüht. Im HBS Fachhandel in Nürnberg wird genau erklärt, welche Innenfarbe sich für eine schnelle, saubere Renovierung vor dem Auszug eignet.
Typische Streitpunkte bei der Wohnungsübergabe und wie man sie vermeidet
In der Praxis entstehen Konflikte selten wegen einer einzigen Kleinigkeit, sondern durch den Gesamteindruck. Deutlich sichtbare Kratzer, vergilbte Decken, angeschlagene Ecken, Bohrlöcher ohne Spachtelung und ungleichmäßig gestrichene Wände summieren sich zu einem Bild, das Vermieter als nicht vertragsgemäß empfinden. Viele Probleme lassen sich vermeiden, wenn vor dem Streichen gezielt gespachtelt und grundiert wird, statt einfach darüber zu rollen. Spätestens eine Woche vor dem Übergabetermin sollte die Wohnung fertig gestrichen und vollständig trocken sein, damit eventuelle Stellen noch nachgebessert werden können. Hilfreich ist es auch, Fotos vom Zustand bei Einzug und Auszug zu haben, um Entwicklungen nachvollziehbar zu machen.
Planung, Materialwahl und realistische Zeitschiene
Eine ganze Wohnung vor dem Auszug zu streichen, ist mehr als ein spontanes Wochenendprojekt. Zuerst werden Wandflächen und Decken grob vermessen, um den Materialbedarf zu kennen. Danach werden Risse und Dübellöcher gespachtelt, gegebenenfalls problematische Untergründe mit Tiefgrund oder Isolierfarbe vorbereitet. Erst dann folgt der eigentliche Anstrich. Wer zu spät anfängt, landet in Nachtschichten zwischen Umzugskartons. Sinnvoll ist es, gezielt Raum für Raum vorzugehen, zum Beispiel zuerst wenig genutzte Zimmer, dann Flur und Wohnraum, zum Schluss Küche und Bad. Im HBS Fachhandel lassen sich dafür komplette Pakete aus Innenfarbe, Grundierung, Spachtel, Rollen und Klebeband zusammenstellen, abgestimmt auf die Wohnungsgröße und den Zeitplan.
Warum hochwertige Fachhandelsfarbe am Ende Geld und Nerven spart
Gerade vor dem Auszug wirkt die günstige Baumarktfarbe im Sonderangebot verlockend. In der Praxis zeigt sich aber schnell, dass schwache Deckkraft und schwierige Verarbeitung zu Mehrarbeit führen. Dunkle Akzentwände, Nikotinvergilbungen oder ältere, stumpfe Anstriche lassen sich mit hochwertigen Innenfarben deutlich schneller und sicherer überdecken. Oft reicht ein satter Erstanstrich mit einem zweiten dünnen Arbeitsgang, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erreichen. Das spart Zeit, Material und Nerven in einer Phase, in der genügend andere Aufgaben anstehen. Im HBS Fachhandel bekommst du dafür nicht nur die passende Farbe, sondern auch konkrete Tipps zur Verarbeitung, etwa welche Walzen in welcher Breite sich für Wohnräume, Flure oder Decken bewährt haben.
Gewissenhafte Übergabe als Visitenkarte für zukünftige Vermieter
Auch wenn man nach dem Auszug nichts mehr mit der alten Wohnung zu tun hat, bleibt der Eindruck, den man hinterlässt, nicht folgenlos. Eine sauber gestrichene, ordentlich übergebene Wohnung erleichtert es Vermietern, eine positive Auskunft zu geben, falls spätere Interessenten nach Referenzen fragen. Gleichzeitig reduziert sie das Risiko, dass Kautionen wegen vermeidbarer Nacharbeiten einbehalten werden. Wer das Streichen nicht als lästige Pflichtaufgabe, sondern als letzten sauberen Abschluss des Mietverhältnisses sieht, wird sich auch bei der Materialwahl und Ausführung entsprechend entscheiden. Mit der Unterstützung eines Fachhandels fällt es deutlich leichter, diesen Anspruch mit begrenztem Budget und knapper Zeit zu erfüllen.
Kontakt
Telefon: 0911 54 02 60 79
E-Mail: info@hbs-fachhandel.com
FAQ
Muss ich die Wohnung vor dem Auszug immer komplett weiß streichen?
Eine Pflicht zur komplett weißen Wohnung gibt es so pauschal nicht. Entscheidend ist, was im Mietvertrag vereinbart wurde und in welchem Zustand die Räume bei Einzug waren. Waren die Wände damals bereits bunt oder sichtbar gebraucht, kann der Vermieter in der Regel keine perfekt weiße Neuwohnung verlangen. In der Praxis erwarten viele Vermieter jedoch einen neutralen, hellen Zustand ohne extreme Farbtöne. Wer sich unsicher ist, sollte frühzeitig das Gespräch suchen und klären, welche Räume wirklich überarbeitet werden sollen. Mit einer gut deckenden, leicht gebrochenen Innenfarbe aus dem Fachhandel lässt sich dieser neutrale Eindruck meist mit einem bis zwei Anstrichen erreichen.
Reicht es, nur stark bunte Wände zu überstreichen?
In vielen Fällen ja. Häufig akzeptieren Vermieter, dass normal beanspruchte, bereits helle Wände nicht zwingend komplett neu gestrichen werden müssen, solange sie sauber und ohne starke Abnutzung wirken. Knallige Kinderzimmer, dunkle Akzentwände oder sehr individuelle Gestaltungen werden dagegen oft als vertragswidrige Veränderung gesehen und sollten vor dem Auszug unbedingt neutralisiert werden. Wer diese Flächen mit einer hochwertigen Innenfarbe bearbeitet, verhindert, dass der alte Farbton durchschimmert und Diskussionen bei der Übergabe entstehen. Im HBS Fachhandel lassen sich dafür besonders deckstarke Produkte auswählen, die intensiv gefärbte Untergründe zuverlässig abdecken.
Was mache ich mit Bohrlöchern, Rissen und Abplatzungen?
Offene Bohrlöcher, abgeplatzte Kanten und Risse sollten vor dem Streichen fachgerecht gespachtelt werden. Dazu gehört, lose Teile zu entfernen, die Stelle zu reinigen und mit einer geeigneten Spachtelmasse zu schließen. Nach dem Trocknen wird plan geschliffen und bei Bedarf mit Tiefgrund gefestigt, bevor die Wand neu gestrichen wird. Bleiben Dübellöcher einfach offen oder nur grob zugeschmiert, fallen sie bei der Übergabe sofort ins Auge. Mit einem kleinen Spachtelset, Schleifpapier und der passenden Grundierung aus dem Fachhandel lassen sich diese Stellen jedoch meist in kurzer Zeit sauber reparieren.
Wie lange vor der Wohnungsübergabe sollte ich mit dem Streichen fertig sein?
Idealerweise ist die Wohnung einige Tage vor dem Übergabetermin vollständig gestrichen und komplett durchgetrocknet. So bleibt Zeit, eventuelle Ansätze, Läufer oder vergessene Stellen zu entdecken und nachzubessern. Frisch gestrichene, noch leicht feuchte Wände wirken schnell fleckig, was bei der Übergabe einen schlechteren Eindruck hinterlässt. Wer rechtzeitig beginnt und Raum für Raum abarbeitet, statt am letzten Wochenende alles gleichzeitig zu versuchen, behält die Kontrolle. Im HBS Fachhandel bekommst du auf Wunsch auch Hinweise zu Trocknungszeiten und sinnvoller Reihenfolge von Decke und Wänden, damit der Zeitplan realistisch bleibt.
Lohnt es sich, für die Auszugsrenovierung trotzdem in den Fachhandel zu gehen?
Gerade bei der Auszugsrenovierung ist das sinnvoll. In kurzer Zeit muss eine ganze Wohnung in einen überzeugenden Zustand gebracht werden, oft neben Beruf und Umzug. Mit einer qualitativ schwachen Farbe zu arbeiten, bedeutet mehr Anstriche, mehr Materialverbrauch und mehr Stress. Fachhandelsprodukte mit hoher Deckkraft und guter Verarbeitungseigenschaft sparen dagegen Zeit und Nerven, weil sie gleichmäßige Ergebnisse liefern. Dazu kommt die Beratung, welche Werkzeuge sich für deine Wohnungsgröße eignen und wie viel Material wirklich nötig ist. So lässt sich die Renovierung vor dem Auszug gezielt planen, und die Chancen auf eine reibungslose Übergabe und eine vollständig zurückgezahlte Kaution steigen deutlich.
