Brillux Farben statt Baumarktfarbe Unterschiede in Deckkraft und Haltbarkeit
Warum gute Farbe oft besser deckt und länger hält
Zwei Eimer Wandfarbe können sehr ähnlich aussehen und sich im Ergebnis stark unterscheiden. Die wichtigsten Punkte dabei sind die Deckkraft und die Haltbarkeit. Beide hängen davon ab, woraus die Farbe gemacht ist, und genau das erklären wir hier sachlich. Wir führen die Brillux Farben in unserem Fachhandel in Nürnberg und beraten Sie, welche Qualität Ihr Vorhaben wirklich braucht. Dabei geht es nicht darum, dass teuer immer besser ist, sondern darum zu verstehen, warum es Unterschiede gibt und wann sie für Sie eine Rolle spielen.

Was Deckkraft technisch bedeutet
Deckkraft beschreibt, wie gut eine Farbe den Untergrund verbirgt. Verantwortlich dafür sind vor allem die Pigmente, also die farbgebenden und deckenden Bestandteile. Bei hellen Farben spielt das Weißpigment Titandioxid die Hauptrolle, weil es das Licht streut und den Untergrund verdeckt. Je mehr und je hochwertiger diese Pigmente enthalten sind, desto besser deckt die Farbe in einem Anstrich. Eine gut deckende Farbe braucht deshalb oft nur zwei Durchgänge für ein gleichmäßiges Bild. Das ist kein Zufall, sondern eine Frage der Zusammensetzung, die sich auch im Preis niederschlägt.#
Warum günstige Farbe oft schlechter deckt
Um den Preis zu senken, wird bei einfachen Farben oft an den teuren Pigmenten gespart und stattdessen mehr günstiger Füllstoff verwendet. Das Ergebnis ist eine Farbe, die in einem Anstrich weniger deckt und mehr Durchgänge braucht, bis der Untergrund verschwindet. Gerade bei einem Wechsel von dunkel auf hell oder bei kräftigen Tönen zeigt sich das deutlich. Sie sparen also beim Einkauf, zahlen aber mit mehr Material und mehr Arbeitszeit. Das muss kein Nachteil sein, wenn die Fläche klein und unkritisch ist, bei größeren Vorhaben macht es sich aber bemerkbar.
Was die Haltbarkeit bestimmt
Während die Deckkraft von den Pigmenten kommt, hängt die Haltbarkeit vor allem vom Bindemittel ab. Das Bindemittel hält die Farbe zusammen und bestimmt, wie fest und widerstandsfähig der getrocknete Film ist. Ein hochwertiges Bindemittel ergibt eine Oberfläche, die mehr Reiben, Reinigen und im Außenbereich mehr Witterung aushält und länger schön bleibt. Eine Farbe mit wenig oder einfachem Bindemittel bildet dagegen einen schwächeren Film, der schneller abreibt, kreidet oder verblasst. Auch hier ist die Zusammensetzung entscheidend, und sie erklärt, warum manche Anstriche jahrelang halten und andere bald Spuren zeigen.
Der wahre Vergleich ist Verbrauch und Dauer
Wer Farben vergleicht, schaut am besten nicht nur auf den Eimerpreis, sondern auf zwei andere Größen. Erstens den Verbrauch: Eine gut deckende Farbe reicht weiter und braucht weniger Anstriche, eine schwache verbraucht mehr und macht mehr Arbeit. Zweitens die Dauer: Eine haltbare Farbe muss seltener erneuert werden. Beides zusammen entscheidet darüber, was eine Farbe am Ende wirklich kostet, in Geld und in Zeit. Eine teurere, hochwertige Farbe kann so über das Vorhaben betrachtet günstiger sein, eine billige unterm Strich teurer, obwohl der Eimer weniger gekostet hat.
Woran Sie Qualität erkennen
Am Preis allein lässt sich Qualität nicht ablesen, denn teuer bedeutet nicht automatisch gut. Aussagekräftiger sind die Angaben auf dem Produkt, etwa die Deckkraftklasse und die Nassabriebklasse, die Deckvermögen und Widerstandsfähigkeit in nachvollziehbare Stufen einordnen. Auch Hinweise zur Zusammensetzung geben einen Anhaltspunkt. Statt sich auf Werbung oder das Etikett zu verlassen, lohnt sich der Blick auf diese Kennwerte. Wir erklären Ihnen, was die Klassen bedeuten, und helfen Ihnen, eine Farbe nach ihren tatsächlichen Eigenschaften zu beurteilen, nicht nach dem ersten Eindruck oder dem Preisschild.
Welche Qualität Ihr Vorhaben braucht
Höhere Deckkraft und bessere Haltbarkeit sind nicht immer nötig. Für eine selten genutzte, unkritische Fläche kann eine einfache Farbe völlig genügen. Bei einer großen Fläche, einem kräftigen Ton, einem beanspruchten Raum oder dem Wunsch, lange Ruhe zu haben, zahlen sich die besseren Eigenschaften dagegen aus. Es geht also darum, die Qualität zur Aufgabe passend zu wählen, statt pauschal die teuerste oder die billigste zu nehmen. Wir fragen nach Ihrem Vorhaben und sagen Ihnen ehrlich, wo sich die bessere Farbe lohnt und wo eine einfachere ausreicht.
Kontakt
HBS Handel. Bau. Service
Löffelholzstraße 35
90441 Nürnberg
Telefon: 0911 54 02 60 79
E-Mail: info@hbs-fachhandel.com
FAQ
Wovon hängt die Deckkraft einer Farbe ab?
Vor allem von den Pigmenten, also den deckenden Bestandteilen der Farbe. Bei hellen Tönen ist das Weißpigment Titandioxid entscheidend, weil es den Untergrund verbirgt. Je mehr und je hochwertiger die Pigmente sind, desto besser deckt die Farbe in einem Anstrich. Wird stattdessen viel günstiger Füllstoff verwendet, sinkt die Deckkraft, und Sie brauchen mehr Durchgänge. Deshalb deckt eine hochwertige Farbe oft schon nach zwei Anstrichen, während eine einfache mehr verlangt. Die Deckkraftklasse auf dem Produkt gibt Ihnen einen Anhaltspunkt, und wir erklären Ihnen, wie Sie sie einordnen.
Warum muss ich günstige Farbe oft öfter streichen?
Weil sie in der Regel weniger gut deckt. Eine Farbe mit geringerer Deckkraft verbirgt den Untergrund in einem Anstrich nicht vollständig, sodass Sie einen oder zwei zusätzliche Durchgänge brauchen, bis die Fläche gleichmäßig aussieht. Das kostet mehr Material und mehr Zeit, was den günstigen Einkaufspreis teilweise wieder aufhebt. Besonders deutlich wird das bei kräftigen Farben oder beim Übergang von dunkel auf hell. Eine gut deckende Farbe spart hier Aufwand. Ob sich das für Sie lohnt, hängt von der Größe und der Bedeutung der Fläche ab, und genau das schätzen wir mit Ihnen ein.
Was macht eine Farbe haltbar?
Haltbarkeit kommt vor allem vom Bindemittel, das die Farbe zusammenhält und den getrockneten Film bildet. Ein hochwertiges Bindemittel ergibt eine festere, widerstandsfähigere Oberfläche, die mehr Reiben und Reinigen aushält und im Außenbereich der Witterung länger standhält. Eine Farbe mit wenig oder einfachem Bindemittel bildet einen schwächeren Film, der schneller abreibt, kreidet oder verblasst. Auch die Abriebbeständigkeit, ausgewiesen über die Nassabriebklasse, gibt darüber Auskunft. Wir erklären Ihnen, worauf Sie achten sollten, damit die Farbe nicht nur frisch schön ist, sondern auch nach Jahren noch gut aussieht.
Erkenne ich gute Farbe am Preis?
Nicht zuverlässig. Ein hoher Preis ist kein Beweis für hohe Qualität, und nicht jede günstige Farbe ist schlecht. Aussagekräftiger sind die technischen Angaben, vor allem die Deckkraftklasse und die Nassabriebklasse, die das Deckvermögen und die Widerstandsfähigkeit in nachvollziehbare Stufen fassen. Auch Hinweise zur Zusammensetzung helfen. Statt sich auf das Preisschild oder die Werbung zu verlassen, sollten Sie auf diese Kennwerte schauen. Wir erklären Ihnen, was die Klassen bedeuten und wie Sie zwei Farben anhand ihrer Eigenschaften vergleichen, damit Sie nicht für einen Namen oder eine Verpackung bezahlen.
Lohnt sich bessere Deckkraft auch bei kleinen Flächen?
Nicht immer, und das sagen wir offen. Bei einer kleinen, unkritischen Fläche, etwa einer Abstellkammer oder einer Ausbesserung, fällt der zusätzliche Anstrich kaum ins Gewicht, und eine einfache Farbe genügt oft. Je größer die Fläche und je kräftiger der gewünschte Ton, desto mehr macht sich eine gute Deckkraft bemerkbar, weil sie Anstriche, Material und Zeit spart. Es lohnt sich also vor allem dort, wo viel gestrichen wird oder wo es genau aussehen soll. Wir helfen Ihnen einzuschätzen, ob sich die bessere Deckkraft für Ihre konkrete Fläche rechnet.
