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Farbe nachmischen gleicher Farbton

Den vorhandenen Ton treffen, ohne dass man die Stelle sieht

Wer eine Wand ausbessert oder fortführt, merkt schnell, wie genau das Auge bei Farbe ist. Schon eine Nuance daneben, und die frische Stelle hebt sich ab. Damit das nicht passiert, mischen wir bei uns in Nürnberg Ihren vorhandenen Farbton so nach, dass er sich nahtlos einfügt. Egal ob wir die Farbe schon kennen oder nach einem Muster arbeiten, das Ziel bleibt ein Übergang, den man nicht erkennt. Aus Nürnberg und dem Umland kommen viele zu uns, wenn sie genau denselben Ton noch einmal brauchen.

Warum ungefähr nicht reicht

Bei Farbe verzeiht das Auge wenig. Während eine kleine Abweichung auf zwei getrennten Flächen kaum auffällt, springt sie auf einer durchgehenden Wand sofort ins Auge. Genau deshalb genügt es beim Nachmischen nicht, nur in die richtige Richtung zu treffen. Der Ton muss wirklich sitzen, sonst bleibt die ausgebesserte Stelle als heller oder dunkler Fleck sichtbar. Wir arbeiten deshalb so genau wie möglich und sagen Ihnen ehrlich, wenn eine vollständig unsichtbare Ausbesserung im Einzelfall schwierig wird.


Produkt und Glanzgrad müssen mitstimmen

Der gleiche Farbton allein reicht nicht, wenn das Produkt nicht passt. Eine matte Wandfarbe wirkt anders als eine mit leichtem Glanz, selbst bei identischem Ton, weil die Oberfläche das Licht unterschiedlich zurückwirft. Wird also nur die Farbe getroffen, der Glanzgrad aber nicht, kann die Stelle trotzdem auffallen. Deshalb achten wir nicht allein auf den Ton, sondern auch darauf, dass die nachgemischte Farbe in Glanz und Beschaffenheit zur vorhandenen passt. Sagen Sie uns, was an der Wand ist, dann stimmen wir beides ab.


Wenn keine Vorlage mehr da ist

Nicht immer ist noch ein Rest der alten Farbe übrig oder der Eimer auffindbar. Auch dann lässt sich oft eine Lösung finden. Wir nehmen den Ton direkt von der Wand ab, etwa von einem herausgetrennten kleinen Stück oder einer verdeckten Stelle, und gleichen ihn ab. Je sauberer und unverfälschter diese Probe ist, desto besser. Bringen Sie mit, was sich gewinnen lässt, und wir schauen gemeinsam, wie nah wir an den vorhandenen Ton herankommen, auch ohne die Originalfarbe.

Frische Farbe und alte Fläche zusammenbringen

Selbst der richtige Ton braucht beim Auftragen etwas Sorgfalt, damit er sich einfügt. Eine ausgebesserte Stelle wirkt sauberer, wenn der Übergang nicht hart endet, sondern zur Fläche hin ausläuft. Auch das Licht im Raum spielt eine Rolle, weil eine Stelle bei seitlichem Lichteinfall stärker hervortreten kann. Wir geben Ihnen dazu gern ein paar einfache Hinweise mit, wie Sie die neue Farbe ansetzen, damit das Ergebnis möglichst gleichmäßig aussieht. So zählt nicht nur die Mischung, sondern auch das Auftragen.


Lieber etwas Reserve als später raten

Am einfachsten ist das Nachmischen, wenn es gar nicht erst zum Ratespiel wird. Wer beim Streichen etwas Farbe zurückbehält und sich die Bezeichnung notiert, hat später eine verlässliche Vorlage. Noch besser ist es, wenn wir den Ton ohnehin gemischt und die Rezeptur hinterlegt haben, denn dann ist die nächste Mischung in kurzer Zeit identisch erstellt. Wir empfehlen daher, lieber eine kleine Reserve einzuplanen, als sich Jahre später an den genauen Ton erinnern zu müssen. Das erspart Aufwand und sorgt für ein sicheres Ergebnis.


Vom kleinen Fleck bis zur fortgeführten Wand

Ob es um einen einzelnen Kratzer oder um eine ganze fortgeführte Fläche geht, wir mischen die passende Menge dazu an. Für eine winzige Ausbesserung genügt oft ein kleines Gebinde, für einen Anbau oder eine erweiterte Wand die entsprechend größere Menge im selben Ton. Weil wir die Rezeptur festhalten, bleibt die Farbe über alle Mischungen hinweg gleich, auch wenn Sie in mehreren Schritten arbeiten. So passt der Ton zusammen, egal ob Sie heute eine Stelle und später eine weitere Fläche streichen. Wie wir Farbtöne nach Muster mischen und die Rezeptur speichern, steht auf unserer Seite zur Farbmischung.

Kontakt

HBS Handel. Bau. Service

Löffelholzstrasse 35

90441 Nürnberg


Telefon: 0911 54 02 60 79

E Mail: info@hbs-fachhandel.com

FAQ


Kann ich denselben Ton bekommen, wenn nur noch wenig Farbe übrig ist?

Ja, oft reicht schon ein kleiner Rest als Vorlage. Damit können wir den Ton direkt vergleichen und nachmischen. Selbst ein angetrockneter Bodensatz im alten Eimer hilft, weil sich daran der Farbton ablesen lässt. Noch besser ist es, wenn zusätzlich eine Bezeichnung auf dem Gebinde steht. Ist gar nichts mehr da, nehmen wir den Ton ersatzweise von der gestrichenen Fläche ab. Bringen Sie also ruhig mit, was übrig ist, auch wenn es nur eine kleine Menge ist.


Spielt es eine Rolle, ob ich matte oder glänzende Farbe nachmischen lasse?

Ja, der Glanzgrad ist wichtig, damit die Stelle sich einfügt. Zwei Flächen mit demselben Ton können unterschiedlich wirken, wenn die eine matt und die andere glänzend ist, weil sie das Licht verschieden zurückwerfen. Beim Nachmischen achten wir deshalb darauf, dass die neue Farbe nicht nur im Ton, sondern auch im Glanz zur vorhandenen passt. Sagen Sie uns am besten, ob Ihre Wand matt, seidenmatt oder glänzend ist, dann stimmen wir die Farbe entsprechend ab.


Wie genau lässt sich ein Ton überhaupt treffen?

Mit einer guten Vorlage sehr genau. Liegt uns die Rezeptur vor, ist das Ergebnis praktisch identisch. Beim Abgleich nach Muster kommen wir dem Ton sehr nah, wobei feine Abweichungen je nach Untergrund und Lichtverhältnissen möglich bleiben. Entscheidend ist die Qualität der Vorlage, denn eine saubere, unverfälschte Probe lässt sich genauer treffen als ein vergilbtes oder verschmutztes Muster. Wir sagen Ihnen vor dem Mischen ehrlich, wie nah wir voraussichtlich herankommen, damit Sie wissen, was Sie erwarten können.


Sollte ich für die Ausbesserung dieselbe Farbe wie damals nehmen?

Wenn möglich ja, denn dieselbe Art Farbe fügt sich am besten ein. Unterschiedliche Produkte können sich in Glanz und Oberfläche leicht unterscheiden, selbst wenn der Ton stimmt. Wissen Sie noch, welche Farbe damals verwendet wurde, sagen Sie es uns, dann mischen wir den Ton möglichst in einem vergleichbaren Produkt an. Ist das nicht mehr bekannt, wählen wir eine Grundlage, die zur Fläche passt, und stimmen Ton und Glanz so gut wie möglich darauf ab.


Wie vermeide ich beim nächsten Streichen, dass ich überhaupt nachmischen muss?

Am sichersten ist es, gleich genug Farbe einzuplanen und eine kleine Reserve zu behalten. Wer von Anfang an etwas mehr mischen lässt und den Rest gut verschlossen aufbewahrt, hat für spätere Ausbesserungen genau den passenden Ton zur Hand. Notieren Sie sich zusätzlich die Bezeichnung oder heben Sie den Eimer auf. Da wir die Rezeptur ohnehin festhalten, lässt sich der Ton auch später jederzeit nachmischen. Mit etwas Vorausplanung ersparen Sie sich das spätere Suchen und Vergleichen ganz.

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