Wegen Fortbildungen und Urlaub ist der HBS Fachhandel bis einschließlich 11.09. nur gering besetzt. Bestellungen nehmen wir in dieser Zeit telefonisch entgegen. Die Abholung ist nach vorheriger Terminvereinbarung möglich, alternativ liefern wir Ihnen die Ware direkt auf die Baustelle oder zu Ihnen ins Lager. Ab dem 14.09. sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

Holz im Freien lebt, und der Anstrich muss das mitmachen
Holz arbeitet mit der Witterung, es quillt und schwindet. Ein Anstrich, der das nicht mitmacht, reißt und blättert ab, und darunter kommt Wasser hinein. Deshalb entscheidet bei Zaun, Carport, Terrasse und Gartenhaus weniger die Farbe als der Systemtyp. Wir führen Lasuren, Öle und deckende Wetterschutzfarben und sagen Ihnen, welches System zu Ihrem Bauteil und zu Ihrer Bereitschaft zum Nachstreichen passt.
Lasur, Öl oder deckende Farbe
Eine Dünnschichtlasur zieht ein und bildet kaum Film. Sie verwittert langsam und lässt sich später einfach überarbeiten, ohne abzuschleifen. Dafür ist der Schutz geringer und das Intervall kürzer.
Eine Dickschichtlasur bildet einen Film und hält länger, meist mehrere Jahre. Wenn sie irgendwann reißt, muss sie allerdings abgeschliffen werden, bevor neu gestrichen wird. Für maßhaltige Bauteile wie Fenster und Türen ist sie die richtige Wahl, für Zäune und Gartenhäuser oft überdimensioniert.
Eine deckende Wetterschutzfarbe schützt am stärksten und verbirgt die Holzmaserung. Sie ist sinnvoll bei bereits vergrautem oder unschönem Holz und dort, wo eine bestimmte Farbe gewünscht ist.
Öl ist der Sonderfall für Terrassen: Es dringt ein, schützt vor Austrocknung und lässt sich jederzeit nachölen, bietet aber keinen Filmschutz.
Warum Lasur abblättert
Wenn eine Lasur nach einem Jahr in Fetzen hängt, gibt es meist einen von drei Gründen.
Der erste ist Feuchtigkeit im Holz beim Anstrich. Das Holz war nicht durchgetrocknet, das Wasser will heraus und drückt die Schicht ab.
Der zweite ist der falsche Systemwechsel. Auf eine alte Dickschichtlasur eine Dünnschichtlasur zu streichen funktioniert nicht, sie haftet nicht auf dem geschlossenen Film.
Der dritte ist die Kante. An Stirnholz, also an den abgeschnittenen Enden, saugt Holz um ein Vielfaches stärker als an der Fläche. Wer dort nicht mehrfach aufträgt, bekommt genau an diesen Stellen den ersten Schaden.
Terrassen sind ein eigenes Thema
Auf einer Terrasse liegt Wasser, es steht Möbel darauf, und man läuft barfuß darüber. Deshalb funktionieren dort Anstriche schlecht, die einen Film bilden. Sie werden rutschig, wenn sie nass sind, und platzen unter Belastung ab.
Bewährt hat sich Öl, ein- bis zweimal jährlich aufgetragen, dazu eine Reinigung im Frühjahr. Vergraute Dielen lassen sich mit einem Entgrauer aufhellen, bevor geölt wird. Wichtig ist, vor dem Ölen vollständig trocknen zu lassen, weil Öl auf feuchtem Holz nicht einzieht.
Wo eine dauerhaft belastbare Fläche gewünscht ist, etwa auf einem Balkon mit Abdichtung darunter, ist eine Beschichtung im Systemaufbau die bessere Wahl als eine Holzbehandlung.
Wie oft nachgestrichen werden muss
Das hängt von der Ausrichtung ab, nicht vom Produktversprechen. Eine Südseite und eine wetterzugewandte Seite verwittern deutlich schneller als eine geschützte Nordseite. Waagerechte Flächen, auf denen Wasser steht, verwittern am schnellsten.
Praktisch heißt das: Prüfen Sie jährlich im Frühjahr. Wo die Oberfläche stumpf wird oder Wasser nicht mehr abperlt, ist ein Zwischenanstrich fällig. Der ist mit deutlich weniger Aufwand verbunden als eine vollständige Sanierung, wenn das Holz erst gegraut und aufgerissen ist. Bei einer Dünnschichtlasur genügt dann meist Reinigen und Überstreichen ohne Schleifen.
Für wen wir arbeiten
Am deutlichsten für Malerbetriebe und Stuckateure mit regelmäßigem Bedarf, weil dort Konditionen und Lieferung zusammen den größten Unterschied machen. Ebenso für Bodenleger und Beschichter, die Systemzubehör brauchen, das im allgemeinen Handel nicht geführt wird.
Für Hausverwaltungen und Wohnungsunternehmen lohnt sich vor allem die hinterlegte Farbtonverwaltung über mehrere Objekte. Und für Kommunen und öffentliche Auftraggeber führen wir Markierungsfarben, Reiniger und Beschichtungen mit den nötigen Nachweisen.

Sie erreichen uns im HBS Fachhandel in der
Löffelholzstraße 35
90441 Nürnberg
Telefonisch unter: 0911 54 02 60 79
oder per E Mail an
info@hbs-fachhandel.com
FAQ
Ab welcher Menge bekomme ich Betriebskonditionen?
Das hängt weniger an der Einzelmenge als an der Regelmäßigkeit. Rufen Sie an und schildern Sie Ihren typischen Bedarf, dann klären wir das in einem Gespräch.
Liefern Sie auch an wechselnde Baustellen?
Ja, auch in Teilmengen und kurzfristig. Bei laufenden Projekten richten wir Abrufaufträge ein, sodass Sie nur abrufen statt jedes Mal neu zu bestellen.
Können Sie Farbtöne für ganze Objekte hinterlegen?
Ja. Wir speichern die Rezeptur je Objekt, sodass Nachlieferungen und spätere Ausbesserungen exakt denselben Ton haben, auch nach Jahren und unabhängig davon, welcher Betrieb ausführt.
