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Mineralische Fassadenfarbe gegen Algen

Fassade natürlich schützen mit mineralischer Farbe gegen Algen

Algen vorbeugen, schon bei der Wahl der Farbe

Gegen Algen an der Fassade hilft nicht nur das Reinigen im Nachhinein, sondern vor allem die richtige Farbe von Anfang an. Mineralische Fassadenfarben schaffen eine Oberfläche, auf der Algen deutlich schwerer Fuß fassen. Wir beraten Sie in Nürnberg zu diesen Anstrichen und sagen Ihnen ehrlich, was sie leisten und wo ihre Grenzen liegen. So gehen Sie das Problem an der Wurzel an, statt dem grünen Belag alle paar Jahre hinterherzuputzen. Der Anstrich wird damit zum Teil der Vorsorge und nicht nur zur Optik.

Warum die Farbe über den Algenbefall mitentscheidet

Ob eine Fassade schnell vergrünt, hängt nicht allein von der Lage ab, sondern auch vom Anstrich. Algen brauchen Feuchtigkeit und einen Untergrund, der ihnen Halt und Nahrung bietet. Manche Beschichtungen bleiben lange feucht und bieten mit ihrer Oberfläche ideale Bedingungen. Eine mineralische Farbe dagegen wirkt diesen Bedingungen entgegen, durch ihre Zusammensetzung und ihr Verhalten gegenüber Wasser. Deshalb lohnt es sich, schon bei der Farbwahl an die Vorbeugung zu denken. Wer hier klug wählt, spart sich später viel Reinigungsarbeit an der Wand.


Wie mineralische Farbe den Algen das Leben schwer macht

Mineralische Farben wie Silikatfarben sind stark alkalisch, sie haben einen hohen pH-Wert. Dieses Milieu mögen Algen und Pilze nicht, sie finden darauf schlechtere Bedingungen zum Wachsen. Dazu kommt, dass die Oberfläche rein mineralisch ist und keinen fettigen, organischen Film bietet, an dem sich Bewuchs gern festsetzt. Die Farbe verbindet sich außerdem fest mit dem Untergrund, statt nur aufzuliegen. Diese Eigenschaften machen es Algen von Natur aus schwerer, ganz ohne zusätzliche chemische Wirkstoffe. Das ist der stille Vorteil eines mineralischen Anstrichs.


Eine diffusionsoffene Farbe lässt die Wand abtrocknen

Der wichtigste Verbündete der Algen ist Feuchtigkeit, denn eine dauerhaft nasse Wand vergrünt fast zwangsläufig. Mineralische Farben sind besonders diffusionsoffen, sie lassen Wasserdampf ungehindert durch und stauen keine Feuchtigkeit in der Wand. Nach Regen und Tau trocknet die Fläche dadurch schneller ab. Eine Wand, die rasch wieder trocken ist, bietet Algen deutlich weniger Angriffsfläche als eine, die lange klamm bleibt. Gerade an schattigen und wenig durchlüfteten Stellen zahlt sich diese Eigenschaft aus. Wir achten bei der Beratung genau auf solche kritischen Lagen.

Wo mineralische Farbe besonders überzeugt

Ihre Stärke spielt die mineralische Farbe auf mineralischen Untergründen und an Altbauten aus. Auf Kalk- und Zementputz verbindet sie sich fest, und ihre matte, natürliche Optik passt hervorragend zu den historischen Fassaden, wie man sie in vielen fränkischen Ortskernen findet. Auch für Sanierungen, bei denen die Wand atmen soll, ist sie oft erste Wahl. Voraussetzung ist ein tragfähiger, mineralischer Untergrund, auf dem sie sich verankern kann. Wir prüfen vorher, ob Ihre Wand diese Bedingungen erfüllt, damit die Farbe ihre Vorteile wirklich ausspielt.


Ehrlich gesagt kein ewiger Schutzschild

So gut mineralische Farben vorbeugen, ein absoluter Schutz gegen Algen sind sie nicht. An einer ständig verschatteten, feuchten Nordwand oder direkt hinter dichten Hecken kann auch ein mineralischer Anstrich mit den Jahren vergrünen. Die Farbe senkt die Neigung deutlich, hebt aber die Naturgesetze nicht auf. Wo der Standort extrem ist, kann zusätzlich ein Anstrich mit gezieltem Filmschutz sinnvoller sein. Wir sagen Ihnen offen, was in Ihrer Lage realistisch ist, statt Ihnen ein Versprechen zu geben, das keine Farbe halten kann.


Vom passenden System zum dauerhaften Ergebnis

Ein mineralischer Anstrich wirkt nur im richtigen Aufbau. Dazu gehört eine abgestimmte Grundierung, die den Untergrund vorbereitet, und die passende Farbe darauf, etwa aus dem Silikatprogramm von Brillux. Ist die Wand bereits vergrünt, muss der Bewuchs vor dem Streichen gründlich entfernt werden, sonst arbeitet er unter der Farbe weiter. Wir stellen Ihnen das komplette System zusammen und sagen Ihnen, in welcher Reihenfolge Sie vorgehen. So bekommen Sie einen Anstrich, der nicht nur gut aussieht, sondern der Vergrünung von Anfang an entgegenwirkt.

Kontakt

HBS Handel. Bau. Service

Löffelholzstraße 35

90441 Nürnberg


Telefon: 0911 54 02 60 79

E Mail: info@hbs-fachhandel.com

FAQ


Verhindert mineralische Farbe Algen dauerhaft?

Sie senkt die Neigung deutlich, ein hundertprozentiger Dauerschutz ist sie aber nicht. Durch ihren hohen pH-Wert, die mineralische Oberfläche und die schnelle Abtrocknung finden Algen schlechtere Bedingungen vor als auf manch anderer Farbe. An sehr feuchten, schattigen Standorten kann sich mit den Jahren trotzdem Bewuchs bilden, weil dort die Feuchtigkeit den Ausschlag gibt. Die Farbe verschiebt das Problem also spürbar nach hinten, hebt es aber nicht auf. Wir sagen Ihnen ehrlich, was in Ihrer Lage zu erwarten ist, statt zu viel zu versprechen.


Warum bekommen Algen auf mineralischer Farbe schlechter Halt?

Das liegt an mehreren Eigenschaften zugleich. Mineralische Farben sind stark alkalisch, und dieses Milieu mögen Algen und Pilze nicht. Ihre Oberfläche ist rein mineralisch und bietet keinen fettigen Film, an dem sich Bewuchs leicht festsetzt. Und weil sie besonders diffusionsoffen sind, trocknet die Wand nach Regen schneller ab, sodass den Algen die nötige Dauerfeuchte fehlt. Diese Kombination macht es dem Bewuchs von Natur aus schwerer. Kein einzelner dieser Punkte wirkt allein, aber zusammen ergeben sie einen echten Vorteil gegenüber vielen anderen Anstrichen.


Passt mineralische Fassadenfarbe auf jeden Untergrund?

Nein, sie braucht einen mineralischen, tragfähigen Untergrund, mit dem sie sich verbinden kann. Auf Kalk- und Zementputz sowie auf intakten mineralischen Altanstrichen ist sie in ihrem Element. Auf einer kunststoffgebundenen Beschichtung oder einem pastösen Putz kann sie ihre Vorteile dagegen nicht ausspielen und haftet unter Umständen schlecht. Deshalb prüfen wir vorher, worauf gestrichen werden soll. Passt der Untergrund nicht, gibt es andere gute Lösungen mit ähnlichem Ziel. Sagen Sie uns, was an Ihrer Wand vorhanden ist, dann klären wir die Eignung.


Ist mineralische Farbe oder eine Farbe mit Filmschutz besser gegen Algen?

Beide Wege haben ihre Berechtigung und zielen unterschiedlich. Die mineralische Farbe beugt durch ihre natürlichen Eigenschaften vor, ganz ohne zusätzliche Wirkstoffe. Eine Farbe mit Filmschutz enthält Zusätze, die den Anstrich gezielt vor Bewuchs schützen, und ist an sehr kritischen, dauerfeuchten Standorten oft im Vorteil. Welcher Weg besser passt, hängt von der Lage, dem Untergrund und dem gewünschten Charakter der Fassade ab. Wir wägen das mit Ihnen ab, statt pauschal das eine über das andere zu stellen, und empfehlen, was zu Ihrer Situation passt.


Sollten wir die Fassade vor dem Anstrich mit mineralischer Farbe reinigen?

Unbedingt, wenn bereits Bewuchs vorhanden ist. Wird über lebende Algen einfach überstrichen, arbeiten diese unter der Farbe weiter und kommen bald wieder durch. Deshalb gehört eine gründliche Reinigung mit einem geeigneten Mittel vor jeden Anstrich, damit die Wand wirklich frei ist. Erst auf dem sauberen, tragfähigen Untergrund kann die mineralische Farbe ihre vorbeugende Wirkung entfalten. Wir sagen Ihnen, welche Reinigung nötig ist und wie lange die Fläche danach trocknen sollte, bevor gestrichen wird. So bauen Vorbereitung und Anstrich sauber aufeinander auf.

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