top of page

Holz Sichtschutz wetterfest lasieren

Den Sichtschutz dauerhaft schützen und dabei die Holzoptik bewahren

Ein Sichtschutz aus Holz macht die Terrasse erst zum ruhigen Rückzugsort und trennt den Sitzplatz vom Nachbargrundstück oder vom Weg. Weil er meist frei steht und von beiden Seiten der Witterung ausgesetzt ist, vergraut unbehandeltes Holz hier besonders schnell. Eine wetterfeste Lasur schützt die Elemente vor Regen und Sonne und lässt zugleich die natürliche Maserung durchscheinen, statt sie zu verdecken. Wir beraten Sie in Nürnberg dazu, welche Lasur zu Ihrem Sichtschutz passt und wie Sie die Fläche so behandeln, dass sie über Jahre gepflegt und blickdicht bleibt.

Warum eine Lasur für den Sichtschutz oft die schönere Wahl ist

Beim Sichtschutz geht es fast immer auch um die Optik, schließlich schaut man vom Sitzplatz direkt darauf. Eine Lasur betont die Maserung und lässt das Holz natürlich wirken, während sie es zugleich vor Feuchtigkeit und Sonne schützt. Anders als ein deckender Anstrich bleibt sie diffusionsoffen, was bei dicht gesetzten Lamellen von Vorteil ist, weil Restfeuchte entweichen kann. Zudem lässt sich eine Lasur später ohne großes Abschleifen auffrischen. Wir sagen Ihnen, welche Schichtstärke und welcher Grad an Transparenz zu Ihrem Sichtschutz und zum gewünschten Aussehen passen.


Beide Seiten und die schmalen Zwischenräume

Ein Sichtschutz ist rundum angreifbar. Er hat keine geschützte Rückseite, sondern wird von vorn wie von hinten benetzt, und in den engen Fugen zwischen den Lamellen hält sich Feuchtigkeit besonders lange. Auch die oberen Kanten und Schnittenden saugen Wasser wie ein Docht auf, wenn sie nicht behandelt sind. Wer nur die Sichtseite lasiert, riskiert, dass sich das Holz durch die einseitige Feuchte verzieht. Wir weisen Sie auf genau diese Schwachstellen hin und zeigen, wie Sie beide Flächen und die Zwischenräume gleichmäßig erreichen.


Am besten vor dem Aufstellen lasieren

Den saubersten Schutz erreichen Sie, wenn Sie die Elemente behandeln, bevor sie montiert werden. Im zerlegten Zustand kommen Sie an jede Lamelle, an die Kanten und vor allem an die Schnittenden heran, die nach dem Zusammenbau kaum noch erreichbar sind. Auch die Überlappungen und Auflagepunkte lassen sich dann rundum lasieren, sodass später kein blankes Holz verborgen bleibt. Steht der Sichtschutz bereits, arbeiten Sie mit einem schmalen Pinsel gezielt in die Fugen. Wir empfehlen Ihnen das Vorgehen passend dazu, ob Sie neu bauen oder einen vorhandenen Sichtschutz auffrischen.

Untergrund und Zustand des Holzes prüfen

Bevor die Lasur kommt, zählt der Blick auf das Holz. Neues, sägeraues Holz nimmt die Lasur stark auf und sollte je nach Produkt zuerst grundiert werden. Ein bereits vergrauter Sichtschutz braucht einen Anschliff, bis wieder feste Faser erscheint, sonst hält kein neuer Auftrag. Schmutz, Grünbelag und lose Reste müssen weg, und die Pfosten im Erdreich verdienen einen prüfenden Blick, weil dort Fäulnis beginnt. Erst auf einem sauberen, tragfähigen Untergrund wirkt die Lasur richtig. Wir sagen Ihnen, welche Vorbereitung Ihr Sichtschutz braucht, damit das Ergebnis lange trägt.


Wetterfest heißt UV, Regen und Feuchte im Griff

Wetterfest wird der Sichtschutz erst durch die richtigen Eigenschaften der Lasur. Sie muss Wasser abweisen, damit Regen abperlt, und genug Pigment mitbringen, denn erst der Farbton schützt das Holz wirksam gegen die UV-Strahlung. Eine völlig farblose Lasur bietet diesen Schutz kaum und lässt das Holz trotzdem vergrauen. Gleichzeitig soll die Lasur atmungsaktiv bleiben, damit die Feuchte aus den engen Fugen entweichen kann. Die Wetterseite altert dabei schneller als die schattige. Wir wählen mit Ihnen eine Lasur, die diese Anforderungen erfüllt und zu Ihrem Standort passt.


Farbton, Pflege und Material aus einer Hand

Beim Ton haben Sie freie Wahl, von einem hellen, naturnahen Holzton bis zu einem kräftigen Grau oder warmen Braun. Schön wirkt es, wenn der Sichtschutz mit Zaun, Terrassendielen oder dem Gartenhaus harmoniert, statt für sich zu stehen. Über unseren Mischservice treffen wir Ihren Wunschton und zeigen ihn vorab an einem Muster. Weil sich eine Lasur leicht auffrischen lässt, bleibt die Pflege überschaubar, oft genügt ein Anschliff und ein neuer Auftrag. Wir rechnen die Menge aus, halten Lasur und Werkzeug bereit und liefern auf Wunsch bis vor die Tür. Welches System Holz im Freien schützt und wie lange es hält, steht auf unserer Seite zu Holzschutz und Lasuren.


Ebenfalls interessant: Holzhaus streichen welche Farbe hält, Feuerhemmende Lasuren für Holz Dachstuhl und Terrasse ölen oder lasieren was besser ist.

Kontakt

HBS Handel. Bau. Service

Löffelholzstraße 35

90441 Nürnberg


Telefon: 0911 54 02 60 79

E-Mail: info@hbs-fachhandel.com

FAQ


Reicht eine farblose Lasur als Schutz aus?

Für den dauerhaften Wetterschutz reicht eine völlig farblose Lasur meist nicht. Der Grund liegt in der UV-Strahlung, die vor allem der Farbton mit seinen Pigmenten abfängt. Eine klare, pigmentfreie Lasur lässt das Sonnenlicht weitgehend durch, sodass das Holz darunter trotzdem vergraut und die Fasern angegriffen werden. Wenn Ihnen ein möglichst heller, natürlicher Eindruck wichtig ist, wählen Sie besser eine nur leicht getönte Lasur, die den Charakter erhält und dennoch schützt. Wir zeigen Ihnen Töne, die kaum auftragen, aber genug Pigment für einen wirksamen Schutz mitbringen.


Wie behandle ich die schwer erreichbaren Fugen zwischen den Lamellen?

Die engen Zwischenräume sind der Knackpunkt bei einem Sichtschutz. Am besten lasieren Sie die Elemente vor der Montage, dann kommen Sie an jede Seite. Ist der Sichtschutz schon aufgebaut, hilft ein schmaler, langer Pinsel, mit dem Sie gezielt in die Fugen und an die Kanten der Lamellen gelangen. Arbeiten Sie eher mit weniger Material, aber gründlich, damit nichts verklebt oder Nasen bildet. Ein zweiter, dünner Auftrag schließt Lücken, die beim ersten Durchgang offen geblieben sind. Wir geben Ihnen das passende Werkzeug und ein paar Tipps für die kniffligen Stellen mit.


Kann ich einen bereits vergrauten Sichtschutz noch retten?

In den meisten Fällen ja. Vergrautes Holz ist nur oberflächlich mürbe, das Innere ist oft noch gesund. Sie schleifen die graue, lose Schicht ab, bis wieder festes, helleres Holz erscheint, und reinigen die Fläche gründlich von Schmutz und Grünbelag. Danach lässt sich der Sichtschutz mit einer wetterfesten Lasur neu behandeln und wirkt wieder frisch. Nur wenn das Holz tief durchfeuchtet, morsch oder an den Pfosten gefault ist, hilft kein Anstrich mehr. Schauen Sie sich vor allem die bodennahen Bereiche an, und im Zweifel prüfen wir den Zustand gemeinsam mit Ihnen.


Muss ich beide Seiten des Sichtschutzes lasieren?

Ja, das ist wichtig. Ein Sichtschutz ist von beiden Seiten dem Wetter ausgesetzt, und wenn nur eine Seite behandelt ist, nimmt das Holz die Feuchtigkeit ungleichmäßig auf. Die Folge sind Verzug, Risse und eine Lasur, die auf der ungeschützten Seite schnell versagt. Behandeln Sie deshalb beide Flächen sowie die Kanten und die oberen Schnittenden gleichmäßig, damit das Holz von allen Seiten gleich arbeitet. Am einfachsten gelingt das vor der Montage. Wir berechnen die Menge deshalb für die gesamte Oberfläche und nicht nur für die sichtbare Seite.


Wie oft muss ich den Sichtschutz nachlasieren?

Ein fester Zeitraum lässt sich schwer nennen, weil es auf die Lage und die Wetterseite ankommt. Eine Fläche in voller Südsonne braucht früher Aufmerksamkeit als eine schattige. In der Regel hält eine gute Lasur einige Jahre, bevor sie stumpf wird oder der Wasserabweiseffekt nachlässt. Der Vorteil der Lasur ist, dass die Auffrischung einfach ist, ein leichter Anschliff und ein neuer Auftrag genügen meist, ohne dass Sie alles abtragen müssen. Prüfen Sie am besten einmal im Jahr die stark bewitterten Stellen, dann bleibt der Aufwand gering und der Schutz erhalten.

bottom of page