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Lasuren und Öle für Holzhaus streichen

Das Holzhaus schützen und seinen natürlichen Charakter bewahren

Wer sein Holzhaus streichen will, ohne die Maserung unter einer deckenden Farbe verschwinden zu lassen, hat zwei natürliche Wege: die Lasur und das Öl. Beide lassen das Holz sichtbar bleiben und betonen seinen Charakter, arbeiten aber unterschiedlich und wollen zu Haus und Nutzung passen. Gerade an einer Fassade, die man über Jahre pflegen möchte, lohnt sich der genaue Blick auf die Unterschiede. Wir beraten Sie in Nürnberg dazu, ob eine Lasur oder ein Öl besser zu Ihrem Holzhaus passt und wie beide sich in Schutz und Pflege unterscheiden.

Zwei natürliche Wege für sichtbares Holz

Lasur und Öl haben eines gemeinsam: Sie verbergen das Holz nicht hinter einem geschlossenen, farbigen Film, sondern lassen die Maserung durchscheinen. Damit bleibt der lebendige Charakter der Fassade erhalten, den viele an einem Holzhaus gerade schätzen. Beide dringen ins Holz ein, statt nur oben aufzuliegen, und beide verwittern langsam, ohne in Schollen abzuplatzen. Damit endet aber schon die Gemeinsamkeit, denn in Aufbau, Schutzwirkung und Pflege gehen Lasur und Öl deutlich auseinander. Wir zeigen Ihnen, was die beiden verbindet und wo sie sich unterscheiden.


Was eine Lasur am Holzhaus leistet

Die Lasur legt einen dünnen, teiltransparenten Schutz aufs Holz. Ihr großer Vorteil ist das Pigment, das die UV-Strahlung abfängt und das Holz vor dem Vergrauen bewahrt, je nach Ton mehr oder weniger stark. Gleichzeitig weist sie Wasser ab und bleibt diffusionsoffen, sodass Feuchtigkeit entweichen kann. An einer bewitterten Fassade in voller Sonne hält eine pigmentierte Lasur den Farbton meist länger als ein farbloses Öl. Sie eignet sich damit gut für stark beanspruchte Häuser. Wir sagen Ihnen, welche Schichtstärke und welcher Ton zu Ihrer Fassade passen.


Was ein Holzöl anders macht

Ein Öl geht einen anderen Weg. Es zieht tief ins Holz ein, nährt es von innen und macht die Oberfläche wasserabweisend, ohne einen spürbaren Film zu bilden. Das Ergebnis wirkt besonders natürlich und matt, das Holz fühlt sich weiterhin wie Holz an. Ein Öl lässt sich zudem sehr einfach auffrischen, weil man es meist ohne großes Abschleifen einfach neu einarbeitet. Dafür bietet ein farbloses Öl weniger UV-Schutz und muss oft häufiger erneuert werden als eine pigmentierte Lasur. Wir sagen Ihnen, wo ein Öl an Ihrem Haus seine Stärken ausspielt.

Lasur oder Öl: was passt zu Ihrem Haus

Welcher Weg der richtige ist, hängt von mehreren Punkten ab. Steht Ihre Fassade in voller Sonne und Sie wünschen möglichst lange Ruhe, spricht viel für eine pigmentierte Lasur. Legen Sie dagegen Wert auf eine sehr natürliche, matte Optik und stören sich nicht an einer etwas häufigeren Pflege, kann ein Öl die schönere Wahl sein. Auch die Holzart und der bisherige Anstrich spielen mit hinein. Ein grundsätzlich besser oder schlechter gibt es nicht, nur ein Passen zu Ihren Ansprüchen. Wir wägen die Vor- und Nachteile mit Ihnen an Ihrem konkreten Haus ab.


Untergrund, Holzart und Vorbereitung

Beide Systeme brauchen einen sauberen, trockenen Untergrund. Neues Holz nimmt Lasur und Öl gut auf, ein vergrautes Haus muss zuerst angeschliffen und gereinigt werden, bis wieder feste Faser erscheint. Wichtig ist die Verträglichkeit mit dem, was schon auf dem Holz ist: Ein Öl haftet nur auf offenem, nicht filmbildend beschichtetem Holz, und Reste alter, geschlossener Anstriche stören sowohl Lasur als auch Öl. Bei bestimmten Hölzern beeinflusst der Harzgehalt das Ergebnis. Wir prüfen mit Ihnen, welche Vorbereitung Ihre Fassade braucht, damit das gewählte System sauber anzieht.


Auftrag und Pflege am ganzen Haus

An einer ganzen Fassade zählt neben dem Produkt auch der saubere Auftrag. Sowohl Lasur als auch Öl tragen Sie am besten in dünnen Schichten auf trockenes Holz auf und arbeiten dabei die Kanten gründlich mit. Ein großer Vorteil beider offener Systeme ist die einfache Pflege: Zum Auffrischen genügt meist Reinigen und ein neuer Auftrag, ohne alles abzutragen. So halten Sie Ihr Holzhaus mit vertretbarem Aufwand in Form. Wir rechnen die Menge aus, stellen das passende System samt Werkzeug zusammen und liefern auf Wunsch bis vor die Tür.

Kontakt

HBS Handel. Bau. Service

Löffelholzstraße 35

90441 Nürnberg


Telefon: 0911 54 02 60 79

E Mail: info@hbs-fachhandel.com

FAQ


Was ist der Unterschied zwischen Lasur und Öl?

Beide lassen die Maserung sichtbar, arbeiten aber verschieden. Eine Lasur legt einen dünnen, teiltransparenten Schutz auf das Holz und bringt über ihr Pigment einen guten UV-Schutz mit, der das Vergrauen bremst. Ein Öl zieht tiefer ein, nährt das Holz von innen und macht es wasserabweisend, ohne einen spürbaren Film zu bilden, wodurch die Oberfläche besonders natürlich und matt wirkt. Dafür bietet ein farbloses Öl weniger UV-Schutz. Welches System passt, hängt von der gewünschten Optik, der Belastung und Ihrer Pflegebereitschaft ab. Wir beraten Sie dazu für Ihr Haus.


Hält ein Öl am Holzhaus so lange wie eine Lasur?

In der Regel muss ein Öl etwas häufiger erneuert werden als eine gut pigmentierte Lasur, besonders auf der Wetterseite und in voller Sonne. Das liegt daran, dass ein farbloses oder schwach getöntes Öl weniger UV-Schutz bietet und die Oberfläche schneller stumpf wird. Der Ausgleich dafür ist, dass sich ein Öl sehr einfach auffrischen lässt, oft genügt Reinigen und ein neuer Auftrag ohne Abschleifen. Wer die etwas kürzeren Abstände in Kauf nimmt, kommt mit geringem Aufwand aus. Getönte Öle halten länger als farblose. Wir nennen Ihnen realistische Intervalle für Ihr Haus.


Kann ich Öl über eine alte Lasur auftragen?

Das ist heikel und hängt vom Zustand der alten Lasur ab. Ein Öl wirkt nur, wenn es ins Holz einziehen kann, deshalb funktioniert es nicht über einer geschlossenen, filmbildenden Schicht. Sitzt noch eine dichte Lasur oder gar ein Lack auf dem Holz, muss diese zuerst entfernt oder so weit angeschliffen werden, dass das Holz wieder aufnahmefähig ist. Umgekehrt lässt sich geöltes Holz nicht ohne Weiteres mit einer filmbildenden Lasur überstreichen, weil das Öl die Haftung stört. Sagen Sie uns, was aktuell auf dem Holz ist, dann klären wir das Vorgehen.


Vergraut geöltes Holz schneller?

Ein farbloses Öl schützt kaum gegen die UV-Strahlung, deshalb kann geöltes Holz mit der Zeit tatsächlich vergrauen, sofern Sie es nicht regelmäßig auffrischen. Der entscheidende Faktor ist auch hier das Pigment. Getönte Öle bringen Farbpigmente mit, die die Strahlung abfangen und das Vergrauen deutlich verzögern. Wenn Ihnen der ursprüngliche Farbton lange erhalten bleiben soll, ist ein getöntes Öl oder eine pigmentierte Lasur die bessere Wahl als ein völlig farbloses Produkt. Wir zeigen Ihnen Töne, die den natürlichen Eindruck bewahren und trotzdem vor dem Vergrauen schützen.


Welche Variante ist pflegeleichter?

Beide offenen Systeme sind pflegeleichter als ein deckender Film, weil sie nicht abplatzen, sondern langsam verwittern. Das Öl hat beim Auffrischen oft die Nase vorn, weil man es meist einfach reinigen und neu einarbeiten kann, ohne die Fläche abzuschleifen. Eine Lasur frischt man ähnlich unkompliziert mit einem leichten Anschliff und einem neuen Auftrag auf. Der Unterschied liegt eher in der Häufigkeit, denn ein farbloses Öl braucht die Pflege tendenziell öfter. Wer selten nacharbeiten möchte, ist mit einer pigmentierten Lasur meist besser bedient. Wir richten die Empfehlung nach Ihrem Wunsch aus.

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