Farbe für Renovierung welche Wandfarbe nehmen
Den richtigen Farbtyp für Ihre Renovierung finden
Vor einer Renovierung stellt sich schnell die Frage, welche Wandfarbe überhaupt die richtige ist. Dispersionsfarbe, Latexfarbe oder eine mineralische Silikatfarbe, jeder Typ hat seine Stärken und passt zu unterschiedlichen Räumen und Untergründen. Wer das durcheinanderbringt, landet leicht bei einer Farbe, die zwar günstig war, aber im falschen Raum nicht lange hält. In Nürnberg erklären wir Ihnen die Unterschiede zwischen den Farbarten und helfen Ihnen, den Typ zu wählen, der zu Ihrem Vorhaben passt, statt einfach zum erstbesten Eimer zu greifen.

Dispersionsfarbe als vielseitiger Allrounder
Für die meisten Wohnräume ist Dispersionsfarbe die naheliegende Wahl. Sie ist einfach zu verarbeiten, deckt bei guter Qualität zuverlässig und lässt sich in nahezu jedem Farbton mischen. Für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer deckt sie den größten Teil aller Renovierungen ab. Innerhalb dieser Gruppe gibt es allerdings große Qualitätsunterschiede bei Deckkraft und Beständigkeit. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei einer Dispersionsfarbe achten sollten, und empfehlen eine Qualität, die zu Ihrem Raum passt, damit Sie nicht an der Deckkraft sparen.
Latexfarbe für stark beanspruchte Räume
Wo Wände oft berührt oder gereinigt werden, spielt Latexfarbe ihre Stärke aus. Sie ist besonders scheuerbeständig und abwaschbar, verträgt also feuchtes Wischen deutlich besser als einfache Dispersionsfarbe. Damit eignet sie sich für Flure, Küchen und Räume mit Kindern. Ihre oft leicht seidige Oberfläche wirkt zudem etwas robuster, betont dafür Unebenheiten stärker. Wir beraten Sie, ob Ihr Raum wirklich eine so widerstandsfähige Farbe braucht, und stimmen Glanzgrad und Beständigkeit auf die Beanspruchung ab, damit die Wand dem Alltag standhält.
Silikat und mineralische Farben für besondere Untergründe
In Altbauten, feuchteanfälligen Räumen oder auf mineralischen Untergründen sind Silikatfarben oft die bessere Wahl. Sie sind stark diffusionsoffen, lassen die Wand also atmen, und wirken durch ihren hohen pH Wert wenig anfällig für Schimmel. Auf passendem Untergrund verbinden sie sich fest mit der Wand. Diese Farben verlangen allerdings den richtigen Aufbau und eignen sich nicht für jede Fläche. Wir prüfen mit Ihnen, ob eine mineralische Farbe zu Ihrem Untergrund passt, und erklären, wann sie sinnvoller ist als eine gewöhnliche Dispersionsfarbe.
Glanzgrad und Oberfläche bewusst wählen
Neben dem Farbtyp entscheidet der Glanzgrad über Wirkung und Praxistauglichkeit. Matte Farben wirken ruhig und kaschieren Unebenheiten, sind aber empfindlicher gegen Reinigung. Seidenmatte Oberflächen lassen sich leichter abwischen und geben mehr Licht zurück, betonen dafür jede Struktur in der Wand. Für ein Wohnzimmer ist meist matt die schönere Wahl, für Küche und Flur oft seidenmatt. Wir beraten Sie, welcher Glanzgrad zu Ihrem Raum und dem Zustand Ihrer Wände passt, damit Optik und Reinigungsverhalten zusammenpassen.
Deckkraft, Nassabrieb und Geruch vergleichen
Über den Typ hinaus entscheiden konkrete Werte, welche Farbe wirklich taugt. Die Deckkraftklasse sagt, wie gut die Farbe abdeckt, der Nassabrieb, wie viel Reinigung sie verträgt. Wer empfindlich auf Gerüche reagiert oder in sensiblen Räumen streicht, achtet zusätzlich auf emissionsarme Produkte. Diese Kriterien lassen sich über alle Farbtypen hinweg vergleichen. Wir ordnen die Angaben für Sie ein und stellen die Werte verschiedener Farben gegenüber, sodass Sie am Ende die Wandfarbe wählen, die technisch zu Ihrer Renovierung passt. Welche Innenfarbe zu welchem Raum und Untergrund passt, steht auf unserer Seite zu Innenfarben.
Kontakt
HBS Handel. Bau. Service
Löffelholzstraße 35
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Telefon: 0911 54 02 60 79
E Mail: info@hbs-fachhandel.com
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen Dispersions und Latexfarbe?
Beide gehören zur Gruppe der Dispersionsfarben, unterscheiden sich aber in der Beständigkeit. Klassische Dispersionsfarbe ist matt und für normale Wohnräume gedacht, während Latexfarbe besonders scheuerbeständig und abwaschbar ist und häufiges feuchtes Reinigen verträgt. Latexfarbe hat oft eine leicht seidige Oberfläche und wirkt robuster, betont dafür Unebenheiten stärker. Für ruhige Räume reicht meist die einfache Variante, für Flur und Küche lohnt die widerstandsfähigere. Wir beraten Sie, welche der beiden zu Ihrer Nutzung passt, damit Sie nicht mehr bezahlen als nötig.
Wann sollte ich eine Silikatfarbe nehmen?
Silikatfarben sind sinnvoll auf mineralischen Untergründen, in Altbauten und in Räumen, die atmen sollen. Sie sind stark diffusionsoffen und gelten durch ihren hohen pH Wert als wenig schimmelanfällig. Voraussetzung ist ein passender, tragfähiger Untergrund, denn nicht jede Fläche eignet sich. Auf manchen alten Anstrichen oder auf Gipskarton ist eine Dispersionsfarbe die einfachere Lösung. Wir prüfen mit Ihnen, ob Ihre Wand für eine mineralische Farbe geeignet ist, und sagen Ihnen ehrlich, wann sich der etwas höhere Aufwand lohnt und wann nicht.
Matt oder seidenmatt, was ist besser?
Das hängt vom Raum und vom Zustand der Wände ab. Matte Farben wirken ruhig und verbergen kleine Unebenheiten gut, sind aber empfindlicher gegen Reinigung. Seidenmatte Oberflächen lassen sich leichter abwischen und geben mehr Licht zurück, dafür treten Strukturen und Ausbesserungen deutlicher hervor. Für Wohnräume mit nicht ganz glatten Wänden ist matt oft die schönere Wahl, für abwaschbare Bereiche wie Küche und Flur seidenmatt. Wir schauen mit Ihnen auf Ihre Wände und die Nutzung und empfehlen den passenden Glanzgrad.
Brauche ich für jeden Raum eine andere Farbe?
Nicht unbedingt eine andere Farbe, aber oft eine andere Qualität. Ein Schlafzimmer stellt geringere Ansprüche als eine Küche oder ein Flur mit viel Betrieb. Sie können in ruhigen Räumen eine einfachere Farbe wählen und nur die beanspruchten Bereiche mit einer robusteren, abwaschbaren Qualität ausstatten. So geben Sie gezielt dort mehr aus, wo es sich lohnt. Wir empfehlen Ihnen für jeden Raum die passende Farbe, sodass Sie nicht die ganze Wohnung überteuert ausstatten, aber an den wichtigen Stellen die nötige Beständigkeit haben.
Woran erkenne ich, ob eine Farbe wirklich gut ist?
Verlassen Sie sich nicht auf Werbeworte, sondern auf die angegebenen Werte. Die Deckkraftklasse zeigt, wie gut die Farbe abdeckt, die Nassabriebklasse, wie viel Reinigung sie verträgt. Auch die Ergiebigkeit gehört dazu, denn eine schöne Klasse nützt wenig, wenn die Farbe kaum reicht. Bei empfindlichen Räumen kommt die Emissionsarmut hinzu. Wir ordnen diese Angaben für Sie ein und vergleichen verschiedene Produkte anhand der Fakten. So erkennen Sie echte Qualität und wählen eine Farbe, die im Alltag hält, was das Etikett verspricht.
