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Silikat- und Kalkfarben für Altbauwände und Denkmalschutz

Historische Wände erhalten mit den richtigen mineralischen Farben

Alte Mauern atmen, und wer sie mit der falschen Farbe überzieht, nimmt ihnen die Luft. Gerade in den Altbauten und denkmalgeschützten Häusern rund um Nürnberg braucht es Farben, die zur historischen Bausubstanz passen, statt sie einzusperren. Silikat und Kalkfarben sind hier die bewährte Wahl, weil sie diffusionsoffen sind und sich mit mineralischem Untergrund fest verbinden. Wir beraten Sie, welches dieser Systeme zu Ihrer Wand und den Auflagen des Denkmalschutzes passt, und stellen das Material samt richtigem Aufbau zusammen, damit die Sanierung die Substanz erhält.

Warum Altbauwände atmungsaktive Farben brauchen

Historische Wände sind meist mit Kalkputz versehen und darauf ausgelegt, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben. Ein dichter Kunststoffanstrich unterbindet das, staut die Feuchte hinter der Schicht und führt mit der Zeit zu Abplatzungen und Salzschäden. Silikat und Kalkfarben lassen den Wasserdampf dagegen durch und arbeiten mit der Wand statt gegen sie. So bleibt die alte Substanz gesund. Wir erklären Ihnen, warum die Diffusionsoffenheit im Altbau kein Luxus, sondern die Grundlage für einen dauerhaften und schadensfreien Anstrich ist.


Silikat oder Kalk für das jeweilige Vorhaben

Beide Systeme sind mineralisch, unterscheiden sich aber im Einsatz. Reine Silikatfarbe verkieselt fest mit mineralischem Untergrund und ist sehr beständig und wetterfest, was sie auch für strapazierte Flächen interessant macht. Kalkfarbe bringt einen besonders lebendigen, weichen Farbeindruck mit und gilt im Denkmalschutz als besonders authentisch, ist aber empfindlicher. Welches Produkt richtig ist, hängt von der Wand, dem Raum und den Vorgaben ab. Wir gehen mit Ihnen Ihr Vorhaben durch und empfehlen das System, das zu Ihrem Altbau und den Anforderungen passt.


Vorgaben des Denkmalschutzes beachten

Bei denkmalgeschützten Gebäuden entscheidet nicht allein der Geschmack, sondern auch die Denkmalpflege mit. Oft sind bestimmte Materialien, historische Farbtöne oder Techniken vorgeschrieben, um das Erscheinungsbild zu wahren. Silikat und Kalkfarben erfüllen diese Ansprüche in der Regel gut, weil sie den traditionellen Materialien entsprechen. Wir kennen die typischen Anforderungen und beraten Sie zu geeigneten Produkten und Tönen, empfehlen aber, die konkrete Ausführung mit der zuständigen Denkmalbehörde abzustimmen. So verbinden Sie eine bauphysikalisch richtige Sanierung mit den Vorgaben, die für Ihr Objekt gelten.

Untergrund prüfen und richtig vorbereiten

Im Altbau ist der Untergrund selten einheitlich. Alte Anstriche, mürber Putz, Risse und feuchtebelastete Stellen verlangen eine sorgfältige Prüfung, bevor die mineralische Farbe kommt. Lose Schichten und dichte Altanstriche müssen entfernt werden, damit die diffusionsoffene Wirkung nicht ausgebremst wird und die Verkieselung greifen kann. Schadhafter Putz wird mit passendem, mineralischem Material ausgebessert. Wir schauen mit Ihnen den Zustand der Wände an, gern anhand von Fotos, und legen die nötige Vorbereitung fest, damit Silikat oder Kalkfarbe dauerhaft haftet.


Historische Farbtöne und fachgerechte Verarbeitung

Zu einer stimmigen Altbausanierung gehört der richtige Ton. Gedämpfte, erdige Nuancen und gebrochene Weißtöne entsprechen dem historischen Charakter besser als grelle Farben, und im Denkmalschutz sind oft überlieferte Farbtöne gefragt. Wir mischen die passenden mineralischen Töne an. Auch die Verarbeitung unterscheidet sich von gewöhnlicher Farbe und verlangt den richtigen Aufbau und geeignetes Werkzeug. Wir stellen Ihnen das abgestimmte System samt Zubehör zusammen und erklären den Ablauf, damit die Wände Ihres Altbaus authentisch und fachgerecht ihr neues Gesicht bekommen. Wann ein mineralisches System die richtige Wahl ist, steht auf unserer Seite zu Innenfarben.

Kontakt

HBS Handel. Bau. Service

Löffelholzstraße 35

90441 Nürnberg


Telefon: 0911 54 02 60 79

E Mail: info@hbs-fachhandel.com

FAQ


Warum sind Silikat- und Kalkfarben im Altbau besser als Dispersionsfarbe?

Weil sie diffusionsoffen sind und mit der historischen Wand zusammenarbeiten. Alte Mauern mit Kalkputz nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab, und mineralische Farben lassen den Wasserdampf durch, statt ihn zu stauen. Eine dichte Dispersionsfarbe unterbindet diesen Austausch, was zu Feuchtestau, Abplatzungen und Salzschäden führen kann. Silikatfarbe verkieselt zudem fest mit dem Untergrund und ist sehr beständig. Wir beraten Sie, welches mineralische System zu Ihrer Wand passt, damit die alte Substanz gesund bleibt und der Anstrich dauerhaft hält, statt Schäden zu verursachen.


Was ist der Unterschied zwischen Silikat- und Kalkfarbe?

Beide sind mineralisch und diffusionsoffen, wirken aber unterschiedlich. Reine Silikatfarbe verkieselt fest mit mineralischem Untergrund, ist sehr beständig und wetterfest und eignet sich auch für stärker beanspruchte Flächen. Kalkfarbe bringt einen besonders lebendigen, weichen Farbeindruck mit, gilt im Denkmalschutz als sehr authentisch, ist in der Handhabung aber empfindlicher und weniger scheuerfest. Welche die richtige Wahl ist, hängt von Wand, Raum und den Vorgaben ab. Wir gehen mit Ihnen Ihr Vorhaben durch und empfehlen das System, das zu Ihrem Altbau und den Anforderungen am besten passt.


Muss ich beim Denkmalschutz bestimmte Farben verwenden?

Häufig ja. Bei denkmalgeschützten Gebäuden macht die Denkmalpflege oft Vorgaben zu Materialien, Techniken und historischen Farbtönen, um das Erscheinungsbild zu wahren. Silikat und Kalkfarben erfüllen diese Ansprüche in der Regel gut, weil sie den traditionellen Materialien entsprechen. Die konkrete Ausführung sollten Sie aber mit der zuständigen Denkmalbehörde abstimmen, denn die Auflagen unterscheiden sich von Objekt zu Objekt. Wir beraten Sie zu geeigneten Produkten und historischen Tönen und helfen Ihnen, eine Lösung zu finden, die bauphysikalisch richtig ist und zu den Vorgaben passt.


Welche Vorbereitung braucht eine alte Wand vor dem mineralischen Anstrich?

Eine gründliche. Im Altbau liegen oft alte Anstriche, mürber Putz und Risse vor, die vor dem Streichen behandelt werden müssen. Lose Schichten und dichte Altanstriche gehören entfernt, damit die diffusionsoffene Wirkung erhalten bleibt und reine Silikatfarbe verkieseln kann. Schadhafter Putz wird mit passendem, mineralischem Material ausgebessert. Ohne diese Vorbereitung hält der Anstrich nicht oder die atmungsaktive Eigenschaft geht verloren. Wir prüfen mit Ihnen den Zustand der Wände, gern anhand von Fotos, und legen die nötige Vorbehandlung fest, damit die mineralische Farbe dauerhaft haftet.


Kann ich Silikatfarbe auf einen alten Dispersionsanstrich auftragen?

Nicht ohne Weiteres. Reine Silikatfarbe entfaltet ihre feste Verkieselung nur auf mineralischem, saugfähigem Untergrund, und ein alter Kunststoffanstrich verhindert das. In solchen Fällen muss der Altanstrich entweder entfernt werden oder es kommt eine Silikatdispersion infrage, die etwas vielseitiger haftet, dafür aber nicht ganz die gleichen Eigenschaften hat. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vom Zustand und der Art des Altanstrichs ab. Wir prüfen mit Ihnen, was auf Ihrer Wand vorliegt, und empfehlen den Weg, der die diffusionsoffene Wirkung im Altbau erhält.

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