Wegen Fortbildungen und Urlaub ist der HBS Fachhandel bis einschließlich 11.09. nur gering besetzt. Bestellungen nehmen wir in dieser Zeit telefonisch entgegen. Die Abholung ist nach vorheriger Terminvereinbarung möglich, alternativ liefern wir Ihnen die Ware direkt auf die Baustelle oder zu Ihnen ins Lager. Ab dem 14.09. sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.
Decke und Wand in einer Farbe streichen
Ein Raum wie aus einem Guss durch einen durchgehenden Farbton
Wände weiß, Decke weiß, so kennen es die meisten. Wer Decke und Wand dagegen im selben Ton streicht, verändert die Wirkung eines Raumes grundlegend. Die Grenze zwischen oben und den Seiten verschwimmt, der Raum wirkt ruhiger, umhüllender und oft überraschend hochwertig. Dieser Look liegt nicht ohne Grund im Trend. In Nürnberg beraten wir Sie, wie Sie diese Gestaltung umsetzen, welcher Ton zu Ihrem Raum passt und worauf es dabei ankommt, damit das Ergebnis nicht drückend, sondern harmonisch und stimmig wirkt.

Was ein durchgehender Ton mit dem Raum macht
Ein einheitlicher Farbton löst die klare Kante zwischen Wand und Decke auf, an der sich das Auge sonst festhält. Dadurch wirkt der Raum geschlossener und ruhiger, fast wie ein weicher Kokon. Bei hellen Tönen entsteht ein großzügiges, luftiges Gefühl, bei tieferen Farben eine behagliche, intime Stimmung. Der Effekt hängt stark von der Nuance ab. Wir zeigen Ihnen, wie sich verschiedene Töne im ganzen Raum auswirken, und mischen Ihre Wunschfarbe an, damit die Wirkung genau zu dem passt, was Sie sich für den Raum vorstellen.
Für welche Räume und Farben es besonders passt
Nicht jeder Raum profitiert gleich stark. In Schlafzimmern und Leseecken schafft ein durchgehender, gedämpfter Ton wunderbare Ruhe, in kleinen Räumen kann ein heller einheitlicher Ton sie größer wirken lassen. In Räumen mit vielen Winkeln, Nischen oder Schrägen glättet die durchgehende Farbe das unruhige Bild. Kräftige Farben wirken so intensiver als auf einer einzelnen Wand. Wir besprechen mit Ihnen, ob und wie sich der Look für Ihren Raum eignet, und wählen einen Ton, der die Architektur unterstützt statt sie zu erdrücken.
Der Übergang von Wand zu Decke
Ein Vorteil dieser Gestaltung liegt in der Verarbeitung, denn die sonst heikle scharfe Kante zwischen Wand und Decke entfällt. Da beide Flächen denselben Ton bekommen, muss der Übergang nicht millimetergenau abgeschnitten werden, kleine Ungenauigkeiten fallen kaum auf. Das macht das Streichen für viele einfacher als gedacht. Trotzdem lohnt sauberes Arbeiten an Ecken und Rändern, damit die Fläche ruhig wirkt. Wir erklären Ihnen, wie Sie den Übergang gleichmäßig hinbekommen und welche Reihenfolge sich anbietet, damit keine Ansätze entstehen.
Deckkraft und matte Oberfläche
Gerade die Decke ist tückisch, weil das Licht flach über sie streicht und jede Wolke oder Bahn sichtbar macht. Deshalb kommt es auf eine gut deckende Farbe und eine matte Oberfläche an, die Unregelmäßigkeiten schluckt und Reflexe vermeidet. Ein seidiger Glanz würde an der Decke jede Unebenheit betonen. Wir empfehlen für diesen Look eine tiefmatte, deckstarke Qualität, die auf Wand und Decke gleich gut funktioniert. So bleibt die große zusammenhängende Fläche gleichmäßig und der umhüllende Effekt kommt sauber zur Geltung.
Mit dem Ton die Raumhöhe steuern
Die Wahl zwischen hell und dunkel entscheidet, wie hoch der Raum wirkt. Ein heller, durchgehender Ton lässt die Decke optisch nach oben rücken und den Raum größer erscheinen. Ein tieferer Ton zieht die Decke gefühlt herunter und schafft Geborgenheit, was in hohen oder kühlen Räumen gewünscht sein kann. Bei niedrigen Räumen ist Vorsicht mit sehr dunklen Farben geboten. Wir beraten Sie, welcher Ton zu Ihrer Raumhöhe passt, damit die Gestaltung die Proportionen verbessert und nicht gegen sie arbeitet.
Kontakt
HBS Handel. Bau. Service
Löffelholzstraße 35
90441 Nürnberg
Telefon: 0911 54 02 60 79
E Mail: info@hbs-fachhandel.com
FAQ
Wirkt ein Raum kleiner, wenn Decke und Wand gleich sind?
Das hängt vom gewählten Ton ab, nicht vom Prinzip selbst. Ein heller, durchgehender Farbton lässt den Raum sogar größer und luftiger wirken, weil die Grenze zwischen Wand und Decke verschwimmt und das Auge keinen harten Abschluss findet. Ein tiefer, dunkler Ton macht den Raum dagegen behaglicher und gefühlt kompakter. In kleinen Räumen empfehlen wir deshalb eher helle Nuancen. Wir beraten Sie, welcher Ton zu Ihrer Raumgröße passt, damit die Wirkung in die gewünschte Richtung geht.
Ist das Streichen schwieriger, wenn Decke und Wand einen Ton haben?
Eher im Gegenteil. Der heikelste Teil beim getrennten Streichen ist die saubere Kante zwischen Decke und Wand. Wenn beide Flächen denselben Ton bekommen, entfällt dieser millimetergenaue Schnitt und kleine Ungenauigkeiten fallen kaum auf. Das macht die Arbeit für viele einfacher. Sorgfalt an Ecken und Rändern lohnt sich trotzdem, damit die Fläche ruhig wirkt. Wir erklären Ihnen die sinnvolle Reihenfolge und die passende Technik, damit keine sichtbaren Ansätze entstehen und das Gesamtbild gleichmäßig bleibt.
Welche Farbe eignet sich für die Decke bei diesem Look?
Wir empfehlen eine tiefmatte, gut deckende Qualität. Die Decke ist besonders kritisch, weil das Licht flach über sie streicht und jede Bahn oder Wolke sichtbar macht. Eine matte Oberfläche schluckt diese Unregelmäßigkeiten und vermeidet störende Reflexe. Wichtig ist außerdem eine hohe Deckkraft, damit die große Fläche in wenigen Lagen gleichmäßig wird. Die gleiche Farbe funktioniert dann auch auf der Wand. Wir stellen Ihnen einen Ton zusammen, der auf beiden Flächen gleich gut zur Geltung kommt.
Kann ich auch eine kräftige oder dunkle Farbe wählen?
Ja, gerade kräftige und dunkle Töne entfalten in dieser Gestaltung ihre volle Wirkung, weil die Farbe den ganzen Raum umschließt. Das schafft eine intensive, geborgene Stimmung, die auf einer einzelnen Wand so nicht entsteht. In hohen Räumen wirkt das besonders edel. In niedrigen Räumen sollten Sie mit sehr dunklen Farben vorsichtig sein, damit der Raum nicht drückt. Wir schauen mit Ihnen auf Raumhöhe und Licht und finden einen Ton, der intensiv wirkt, ohne den Raum zu erschlagen.
Passt der Look auch in ein Zimmer mit Dachschrägen?
Sehr gut sogar. Räume mit Schrägen, Winkeln und Nischen wirken oft unruhig, weil viele Flächen in unterschiedlichen Richtungen aufeinandertreffen. Ein durchgehender Ton auf Wand, Schräge und Decke beruhigt dieses Bild und lässt den Raum wie aus einem Guss erscheinen. Die sonst schwierigen Übergänge an den Schrägen verlieren ihre Härte. Wir beraten Sie zur passenden Nuance für Ihren Dachraum, damit die Schrägen nicht mehr betont, sondern harmonisch in die Gesamtfläche eingebunden werden.
