top of page

Decken streichen ohne Streifen

Eine gleichmäßige Decke ohne störende Schatten und Bahnen

Kaum etwas ärgert beim Renovieren so wie eine Decke, die nach dem Trocknen streifig wirkt. Sobald das Licht flach über die Fläche fällt, treten Bahnen und Ansätze hervor, die man beim Streichen gar nicht gesehen hat. Das liegt selten an mangelnder Mühe, sondern an Farbe, Werkzeug und Technik. In Nürnberg zeigen wir Ihnen, worauf es beim Deckenstreichen ankommt und mit welchem Material Sie eine ruhige, gleichmäßige Fläche hinbekommen, die auch im Streiflicht sauber bleibt und nicht schon beim ersten Sonnenstrahl ihre Schwächen zeigt.

Warum an der Decke überhaupt Streifen entstehen

Streifen haben meist eine von wenigen Ursachen. Trocknet ein Randbereich an, bevor Sie die nächste Bahn ansetzen, entsteht ein sichtbarer Übergang. Zu wenig Farbe auf der Rolle hinterlässt dünne, ungleichmäßige Stellen. Auch eine schwach deckende Farbe zeigt jede Bahn, weil der Untergrund durchschimmert. Und das flache Licht an der Decke betont selbst kleine Unterschiede gnadenlos. Wenn Sie diese Punkte kennen, lassen sie sich gezielt vermeiden. Wir erklären Ihnen, welcher Fehler in Ihrem Fall am wahrscheinlichsten ist und wie Sie ihn umgehen.


Der Schlüssel ist das Arbeiten nass in nass

Die wichtigste Regel lautet, immer in die noch feuchte Farbe hineinzuarbeiten. Sie streichen die Decke in einem Zug fertig, ohne Pausen mitten in der Fläche, und setzen jede neue Bahn an die noch nasse vorherige an. So verlaufen die Übergänge, bevor sie antrocknen, und es bilden sich keine harten Kanten. Legen Sie deshalb alles bereit, bevor Sie beginnen, und arbeiten Sie zügig. Wir sagen Ihnen, wie Sie die Fläche einteilen, damit Sie nass in nass durchkommen und keine Bahn zu früh trocknet.


In Richtung der Lichtquelle streichen

Die Streichrichtung entscheidet mehr, als viele glauben. Die letzte Bahn sollten Sie zum Hauptfenster hin ausrollen, also in Richtung des einfallenden Lichts. Dann laufen die feinen Strukturen der Rolle parallel zum Licht und werfen kaum Schatten. Streichen Sie quer zum Licht, treten dieselben Strukturen als Streifen hervor. Bei mehreren Fenstern richten Sie sich nach der stärksten Lichtquelle. Wir erklären Ihnen, wie Sie die Richtung im Raum bestimmen, damit die fertige Decke im Tageslicht ruhig und gleichmäßig wirkt.

Die richtige Rolle und eine deckstarke Farbe

Werkzeug und Farbe müssen zusammenpassen. Für Decken eignet sich eine Rolle mit mittlerem Flor, die genug Farbe aufnimmt und gleichmäßig abgibt, ohne zu spritzen. Billige Rollen verlieren Fasern und hinterlassen Spuren. Ebenso wichtig ist eine gut deckende, tiefmatte Deckenfarbe, die in wenigen Lagen trägt und das Licht nicht reflektiert. Eine matte Oberfläche verzeiht kleine Unebenheiten, während seidiger Glanz jede Struktur betont. Wir stellen Ihnen die passende Rolle und die richtige Farbe zusammen, damit beides Hand in Hand arbeitet.


Saubere Ränder ohne sichtbare Ansätze

An den Rändern lauert die zweite Gefahr für Streifen. Wenn Sie die Kanten zur Wand mit dem Pinsel vorstreichen und diese Stellen antrocknen, bevor Sie mit der Rolle nachkommen, zeichnet sich der Übergang ab. Deshalb sollten Sie immer nur ein Stück Rand vorziehen und sofort mit der Rolle bis nah an die Kante heranrollen, solange alles feucht ist. So verschmelzen Pinsel und Rollenauftrag. Wir zeigen Ihnen den richtigen Ablauf zwischen Rand und Fläche, damit rund um die Decke keine sichtbaren Absätze entstehen. Warum Deckkraft und Untergrund zusammengehören, steht auf unserer Seite zu Innenfarben.


Ebenfalls interessant: Deckkraftklassen und Nassabrieb bei Wandfarben, Dunkle Wand streichen ohne Streifen und Badezimmerwände und Decken streichen.

Kontakt

HBS Handel. Bau. Service

Löffelholzstraße 35

90441 Nürnberg


Telefon: 0911 54 02 60 79

E Mail: info@hbs-fachhandel.com

FAQ


Warum sehe ich die Streifen erst nach dem Trocknen?

Solange die Farbe nass ist, glänzt die ganze Fläche gleichmäßig und verdeckt Unterschiede. Erst beim Trocknen verändert sich der Glanz, und dann tritt jede Stelle hervor, an der mehr oder weniger Farbe liegt oder ein Rand angetrocknet war. Zusätzlich fällt das Licht an der Decke sehr flach ein und betont diese Übergänge. Deshalb entdeckt man Streifen oft erst am nächsten Tag. Mit der richtigen Technik und einer deckstarken, matten Farbe verhindern Sie, dass solche Unterschiede überhaupt entstehen.


In welche Richtung muss ich die Decke streichen?

Die letzte Bahn ziehen Sie zum Hauptfenster hin aus, also in Richtung des einfallenden Lichts. Dann liegen die feinen Strukturen des Rollenauftrags parallel zum Licht und werfen kaum Schatten. Streichen Sie dagegen quer zur Lichtrichtung, treten dieselben Strukturen als sichtbare Streifen hervor. Gibt es mehrere Fenster, richten Sie sich nach dem, das am meisten Licht bringt. Wir helfen Ihnen, die Richtung für Ihren Raum zu bestimmen, damit die fertige Decke im Tageslicht möglichst ruhig wirkt.


Liegt es an der Farbe oder an mir, wenn es streift?

Oft an beidem. Eine schwach deckende Farbe zeigt jede Bahn, weil der Untergrund durchscheint, da hilft dann auch die beste Technik nur bedingt. Umgekehrt kann selbst gute Farbe streifen, wenn Ränder antrocknen oder zu wenig Material auf der Rolle ist. Die Kombination aus deckstarker, matter Farbe und dem Arbeiten nass in nass löst das Problem in den meisten Fällen. Wir schauen mit Ihnen, welche Farbe Sie verwenden, und empfehlen bei Bedarf eine Qualität, die gleichmäßiger deckt.


Muss ich die Decke grundieren, damit es gleichmäßig wird?

Das hängt vom Untergrund ab. Eine stark oder ungleichmäßig saugende Decke zieht die Farbe unterschiedlich schnell ein, was zu fleckigem, streifigem Wirken führt. Hier vereinheitlicht eine Grundierung die Saugfähigkeit, sodass der Anstrich gleichmäßig aufliegt. Auf einem intakten, gleichmäßigen Altanstrich ist das oft nicht nötig. Bei Flecken oder Wasserrändern kommt zusätzlich ein Sperrgrund infrage. Wir prüfen mit Ihnen den Zustand Ihrer Decke und sagen Ihnen, ob ein Voranstrich sinnvoll ist, damit das Ergebnis ruhig wird.


Wie viele Anstriche braucht eine Decke ohne Streifen?

Meist reichen zwei Lagen, wenn die Farbe gut deckt und Sie sauber nass in nass arbeiten. Die erste Lage schafft die Grundfläche, die zweite gleicht letzte Unterschiede aus. Wichtig ist, dass Sie zwischen den Lagen die Trockenzeit einhalten und die zweite wieder in einem Zug durchziehen. Bei sehr fleckigem Untergrund oder kräftigen Altflecken kann eine dritte Lage oder ein Voranstrich nötig sein. Wir empfehlen Ihnen eine Farbe, mit der Sie in möglichst wenigen Lagen zum gleichmäßigen Ergebnis kommen.

bottom of page